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25.06.2008 08:16 Alter: 14 yrs

Ruhe in Frieden. – Aber wie?

Kategorie: Bestattungen

Wie stellen sich die Bundesbürger ihre eigene Bestattung vor? – Antwort auf diese und weitere Fragen fand das renommierte Meinungsforschungsinstitut tns-emnid im Auftrag des Kuratoriums Deutscher Bestattungskultur.

Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.

Die aktuelle Studie zeigt, welche Vorstellungen die Deutschen mit dem Thema Bestattung verbinden. Ein Ergebnis: Geht es um die eigene Beisetzung, so hat ein Großteil der Bundesbürger durchaus konkrete Wünsche. Zugleich belegt die Untersuchung einen grundlegenden Wandel der Bestattungskultur mit mannigfaltigen und oft gegensätzlichen Entwicklungstendenzen. Die Verständigung über das häufig verschwiegene Thema scheint heute wichtiger denn je.


„Ziel unserer Studie war es, mehr über den Kenntnis-Stand und die Meinungen der Bundesbürger zu erfahren“, so Dr. Kerstin Gernig, Geschäftsführerin des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur. „Unsere Untersuchung zeigt, dass viele Menschen klare Vorstellungen davon haben, wie sie nach ihrem Tod beigesetzt werden möchten.“

Bei der Frage, welche Bestattungsform den eigenen Vorstellungen am nächsten kommt, entschieden sich 39 Prozent der Befragten für eine Erd- und 33 Prozent für eine Feuerbestattung; fast 20 Prozent der Befragten aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar rund 30 Prozent derjenigen aus den neuen Bundesländern wollten diese Entscheidung den Hinterbliebenen überlassen.

Ort der letzten Ruhe ist für den überwiegenden Teil der Deutschen immer noch der Friedhof. Auch von denjenigen Befragten, die sich für eine Feuerbestattung entscheiden würden, wünscht nahezu die Hälfte dort beigesetzt zu werden. Zugleich belegen die Ergebnisse den fortschreitenden Wandel traditioneller Einstellungen und Werte.

So konkret die Wünsche vieler Bundesbürger auch sind, so selten werden sie anderen mitgeteilt. Knapp die Hälfte der befragten Personen hatte zum Zeitpunkt der Untersuchung noch kein einziges Mal mit Angehörigen oder Freunden über das Thema gesprochen. Mit zunehmendem Alter wächst die Bereitschaft zur Verständigung jedoch. So bestätigten 44 Prozent der 30- bis 39-jährigen und 69 Prozent der über 60-jährigen, sie hätten sich schon über ihre Vorstellungen ausgetauscht.

„Die Untersuchung belegt, dass es mannigfaltige, oft auch gegensätzliche Entwicklungstendenzen bei der Bestattungskultur gibt“, so Dr. Kerstin Gernig abschließend. „Die Veränderungen, die sich derzeit vollziehen, sind ein Spiegelbild gesamtgesellschaftlicher Prozesse. An die Stelle konventioneller Rituale und Traditionen treten neue, häufig subjektiv geprägte Formen. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen diese Veränderungen wahrnehmen, sich damit auseinandersetzen und die Verständigung suchen – im Familien- und Freundeskreis oder auch mit den Bestattern vor Ort.“

 
Dr. Kerstin Gernig
Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.
Volmerswerther Str. 79
40221 Düsseldorf

Tel.: 0211 – 160 08 10
Fax: 0211 – 160 08 50
E-Mail: info[at]bestatter.de
www.bestatter.de


Im Februar 2008 führte das Meinungsforschungsinstitut tns-emnid im Auftrag des Kuratoriums deutsche Bestattungskultur eine Umfrage durch, bei der Meinungen der Öffentlichkeit zu Fragen der Bestattungsbranche sowie der Kenntnis-Stand zum Thema Bestattungsvorsorge erhoben wurden. 1001 Bundesbürger im Alter von 14 bis 70 Jahren haben an dieser Umfrage teilgenommen, davon 48 Prozent Männer und 52 Prozent Frauen. Die Ergebnisse der Umfrage geben einen repräsentativen Querschnitt für die bundesdeutsche Bevölkerung wieder – sowohl hinsichtlich Altersstruktur, Geschlecht und Bildungsniveau der Befragten, als auch hinsichtlich der Einkommensstruktur, der Haushaltsgröße und der Größe der Wohnorte, in denen sie leben. 80 Prozent der Befragten stammen aus den alten und 20 Prozent aus den neuen Bundesländern. 95 Prozent der Befragten hatten schon einmal einer Beerdigung beigewohnt, konnten ihre Aussagen somit auf Grundlage eigener Erfahrung treffen.


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