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Unterhaltung

26.10.2020 12:23 Alter: 330 days

„Sorgen sind was für den A …!“

Kategorie: Unterhaltung, Kultur, Veranstaltungen

In Turisede Sorgenkobolde basteln und beim großen Höllowum mit Pauken und Trompeten dem Feuer übergeben

(epr) Gerade in diesem Jahr dürfte es genug Sorgen gegeben haben. Darin stimmen wohl alle Menschen überein. Nur was tun? Die Turiseder, die bis vor ca. 1.000 Jahren in den Neißeauen siedelten, hatten darauf eine wirklich gut funktionierende Antwort:

 

Immer in der Mitte des Herbstes veranstalteten sie ein Erntedankfest, bei dem unter anderem kleine „Sorgenkobolde“ gebastelt wurden. Diesen steckte man dann alle bedrückenden Probleme per kleinem Zettel direkt in den Hintern. Später wurden dann alle Sorgen mitsamt den fürchterlich aussehenden „Pobolden“ einem großen Feuer geopfert und weg waren sie!

 

Die Kulturinsel lädt alle Interessierten nach Turisede ein, ihre Sorgen mittels des alten Turisedischen Rituals endgültig zu vertreiben: Während der gesamten Herbstferien findet in den Neißeauen von Turisede die „Sorgen-Koboldbaustelle“ statt. Im Anschluss werden diese in der Parkwildnis genau am persönlichen Horoskop deponiert. Geopfert werden die „Pobolde“ dann alle im großen Freudenfeuer zum Höllowum am 31. Oktober. Wer keine „Trauerarbeit“ leisten möchte, bastelt alternativ einen „Hoffnungsschimmer“, kleine Scherenschnitt-Tütenlaternen, die froh in die Zukunft leuchten sollen. Auch Rübengeister, die zuvor geschnitzt werden können, werden in der Höllowum-Nacht zum Leuchten gebracht. Oder man versucht sich als Ausbrecher aus dem „Querdenker-Knast“, einem Mini-Escape-Abenteuer. Beim „Pfad der Erleuchtung“ hingegen schlüpft man in eine Figur und versucht sich an vielen spannenden Rätseln, ähnlich bekannten Computerspielen.

 

Spannend ist auch eine Audienz beim Orakel im heiligen „Turihallum“. Hier erzählt der legendäre Zeremonienmeister „Turugutz“ die Legende von Anisa und Betulin. Doch Obacht! Er versucht, seine Gäste zu verschaukeln. Höhepunkt ist jedoch das Höllowum am 31.10. Wenn alle Sorgenkobolde verbrannt, die Rübengeister zum Leuchten gebracht und alle Abenteuer vom Totenkopf-Boule bis zum „Querdenker-Knast“, der Audienz beim Orakel und der finalen Geisterjagd bestanden sind, startet auf der HolzPlatzBühne das finale Koboldfegefeuer mit Pauken, Trompeten und Feuerwerk. Am Ende werden hoffentlich alle Kobolde mitsamt den Sorgen und viel Krachbumm im Feuer verschwunden sein. Mehr Informationen und Tickets gibt es unter www.turisede.com.