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Unterhaltung

21.08.2008 11:32 Alter: 14 yrs

Glanzlicht im Glaskubus

Kategorie: Freizeit + Hobby, Kultur

Der Bodensee lockt mit mildem Klima, landschaftlichen Reizen und dem europäischen Flair des Dreiländerecks.

Glasarchitektur des Kunsthauses Bregenz

Architektur-Glanzlicht am See: Die berühmte Glasarchitektur des Kunsthauses Bregenz wurde vom Schweizer Peter Zumthor gestaltet.

(djd/pt) In der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz etwa können Besucher nicht nur Oper auf dem See erleben oder vom größten Bodenseehafen Österreichs aus Fahrten mit der "Weißen Flotte" unternehmen. Von hier aus sind Abstecher in die Schweiz genauso mühelos möglich wie Ausflüge zu den schönsten Ecken Vorarlbergs.

Ein herausragendes Ausstellungsereignis

Dieses abwechslungsreiche und bunte Bild wird in diesem Jahr von einem Glaskubus mit ungewöhnlichem Glanzlicht überstrahlt: Richard Serra als Zeichner. Denn die berühmte semitransparente Glasarchitektur des Kunsthauses Bregenz (KUB) bildet 2008 den Rahmen für ein historisch einmaliges Ereignis, das den Ruf des Hauses (www.kunsthaus-bregenz.at) als "Mekka zeitgenössischer Kunst" aufs Neue bestätigt. Bis 14. September zeigt das KUB mit "Drawings - Work Comes out of Work" die seit 1992 erste umfassende Schau des zeichnerischen Schaffens des bedeutenden amerikanischen Bildhauers Richard Serra in Europa. Über vier Stockwerke geordnet, ermöglichen sechs Werkgruppen - beginnend mit den "Diptychs" (1989) bis zur Serie "Forged Drawing" (2008) - mit über 60 großformatigen Bildern einen Dialog über fast 20 Jahre hinweg.

Schwarz: Substanz, nicht Farbe

So unterschiedlich die Entstehungsdaten sind, eines verbindet alle Zeichnungen: Ihre Farbe ist Schwarz. Mit dem "Paintstick" - einer in Stiftform gepressten Ölkreide - aufgetragen, absorbiert dieses Schwarz das Licht und lässt Masse, Dichte und Volumen der Werke hervortreten. Der Künstler versteht es als stoffliche Substanz, nicht als Farbe, und vergleicht seine Verwendung "mit Schmieden". Serras zeichnerisches Programm, das auf erzählerische Verweise und subjektive Gesten verzichtet, will das Bewusstsein des Betrachters schärfen und auf die eigene Körperlichkeit lenken. Man sollte sich also Zeit nehmen für seine Kunst der reinen Formen - am besten bei einem geführten Ausstellungsrundgang.


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