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27.08.2020 11:03 Alter: 95 days

KULINARISCHE REISE DURCH DEN RUPERTIWINKEL

Kategorie: Bayern, Essen und Trinken, Reisen und Wandern

Der Rupertiwinkel ist bekannt für die wärmsten Badegewässer Oberbayerns. In der hügeligen Voralpenlandschaft rund um Waginger und Tachinger See kommen aber nicht nur Wanderer, Radler und Wassersportler auf ihre Kosten.

Genussregion für bewegungshungrige Slow-Food-Freunde

 

(djd). Der Rupertiwinkel ist bekannt für die wärmsten Badegewässer Oberbayerns. In der hügeligen Voralpenlandschaft rund um Waginger und Tachinger See kommen aber nicht nur Wanderer, Radler und Wassersportler auf ihre Kosten. Hier wird traditionelle Landwirtschaft mit großer Innovationsfreude betrieben und in der heimischen Gastronomie vieles verarbeitet, was direkt in der Region gedeiht und hergestellt wird: Bio-Gemüse, Produkte aus Hofkäsereien, Fleischspezialitäten vom Ruperti-Rind oder Renken aus den Seen. Einige Landwirte bauen alte Getreidesorten wie Emmer an und liefern Bio-Braugerste für die "Waginger See Hoibe".


Von einem Genussort zum nächsten


Bewegungshunger und Genussfreude lassen sich rund um Waging am See und Fridolfing leicht verbinden. Die beiden Dörfer liegen in der staatlich anerkannten Ökomodellregion und wurden als zwei von "100 Genussorten" ausgezeichnet. Die "schmackhaftesten" Plätze der Region lernt man am besten auf einer Radtour kennen. Als Stopps eignen sich beispielsweise Attl’s Bio-Milchziegenhof oder der Huberhof, wo unter anderem Schwäbisch Hällische Weideschweine leben und sich auf den Wiesen mit Klee und Kräutern satt fressen. Diese zwei Betriebe werden in der Erstausgabe des "Genussmagazins" (als Download unter www.waginger-see.de) vorgestellt. Lesenswert sind aber auch die anderen 24 Geschichten, die erzählen, wo es Heumilcheis gibt und welche "Schnapsideen" auf dem Bauernhof entstehen.


Wilder Kaiserschmarrn 


Der "Wilde Kaiserschmarrn" ist eine außergewöhnliche Variante der beliebten Mehlspeise und stammt aus dem Genussort Waging am See. Verwendet wird unter anderem Blauschimmelkäse aus der dortigen Käserei.


Zutaten:


- 125 g Blauschimmelkäse

- 320 g Mehl

- 0,6 l Milch

- 6 Eigelb

- 6 Eiweiß

- 40 g flüssige Butter

- Salz, Pfeffer, Muskat

- 1 EL Schnittlauchröllchen

- 1 EL gehackte Petersilie

- Knoblauch

- Crème fraîche 

- Pilze (Steinpilze, Kräutersaitlinge oder Egerlinge)

- eingelegte Preiselbeeren

- knuspriger Speck


Zubereitung:


Mehl mit Milch, Eigelb, 1 Prise Salz, etwas Muskat und Pfeffer zu einem glatten Teig verrühren. Zerbröselten Blauschimmelkäse, Crème fraîche, flüssige Butter, frische Kräuter und etwas gehackten Knoblauch dazugeben. Eiweiß steif schlagen und unter den Grundteig heben. In einer Pfanne Rapsöl heiß werden lassen und den Teig hineingeben. Schmarrn von beiden Seiten goldgelb anbacken, mit zwei Gabeln zerzupfen und im Backofen kurz warm stellen. Pilze putzen, in Scheiben schneiden und kurz scharf anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach den Schmarrn mit den gebratenen Pilzen und dem Speck mischen und mit den Preiselbeeren servieren.