Aktuelle Seite: Start
Mittwoch, 17.08.2022

icon Themenauswahl:

Sonderthemen

07.05.2010 15:46 Alter: 12 yrs

Ergebniss der Telefon-Ratgeberaktion vom 06.05.2010

Kategorie: Schlagzeilen, Ratgeber, Tierwelt
Von: Herbstzeit Team

"Zu viele Pfunde auf den Rippen - das ist für rund jede dritte Katze in Deutschland ein Problem", sagt Ernährungsexperte Dr. Georg Sanders. Die Frage, wie ihre mollige Mieze wieder schlank wird, lag vielen Anrufern bei einer Experten-Telefonaktion bei herbstzeit.de am Herzen.

Impfen gegen den Krebs

Unsere Experten bei herbstzeit.de

NACHBERICHT EXPERTENTELEFON „So bleibt die Katze gesund“


Erste Hilfe für mollige Samtpfoten


"Zu viele Pfunde auf den Rippen - das ist für rund jede dritte Katze in Deutschland ein Problem", sagt Ernährungsexperte Dr. Georg Sanders. Die Frage, wie ihre mollige Mieze wieder schlank wird, lag vielen Anrufern bei einer Experten-Telefonaktionbei herbstzeit.de am Herzen. Außerdem wollten sie auch wissen, was sie selbst sonst noch für das Wohlbefinden ihrer Katze tun können, wie man Krankheiten frühzeitig erkennt und auf welche Weise man ihnen am besten vorbeugt. Unsere Leser erhielten kompetente Ratschläge von erfahrenen Spezialisten. Am Telefon saßen:



  • Dr. Georg Sanders, Purina One ErnährungsexperteundVerbraucherberater, über 30 Jahre Expertise auf dem Gebiet der Heimtierernährung, -pflege und -haltung sowie Futtermittelrecht. Anbieter von Trainings zur Heimtierernährung und -pflege. Mitarbeit im Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V., wissenschaftliche Forschung zur Harnsteinzusammensetzung und -bildung bei Hund und Katze.


  • Dr. Karsten Hesse, niedergelassener Tierarzt mit den Schwerpunkten allgemeine Chirurgie, Orthopädie, Endoskopie. Inhaber einer spezialisierten Kleintierpraxis. Mitglied der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) und der Internationalen Sleddog Veterinary Medical Association (ISDVMA). Dr. Hesse betreut zudem wissenschaftliche Studien zu verschiedenen Fragestellungen aus dem Tierernährungsbereich.

  • Petra Twardokus, Diplom-Katzenpsychologin und Verhaltenstherapeutin, Gründerin und Leiterin des P.T. Instituts in Mülheim an der Ruhr mit dem Fernstudiengang „Psychologie und Verhaltenstherapie der Katze“ (staatl. anerkannt) sowie verschiedenen Fernkursen und Seminaren für Katzenhalter. Autorin mehrerer Katzenbücher und Artikel für Tierzeitschriften.

  • Dr. Annette Huhn, niedergelassene Tierärztin mit eigener Kleintierpraxis in Köln, Lehrerin für tiermedizinische Fachangestellte am Barbara-von-Sell-Berufskolleg, Autorin des Ratgebers "Katzenkrankheiten" für Tierbesitzer, hat selbst vier Katzen.


Die Ursachen für Übergewicht können vielseitig sein. So neigen Katzen und Kater z.B. nach einer Sterilisation bzw. Kastration dazu, weniger aktiv zu sein, während der Appetit selten nachlässt. Darüber hinaus verlässt ein Großteil der rund acht Millionen Kätzchen, Katzen bzw. Kater in Deutschland die vier Wände der Wohnung, in der sie leben, so gut wie nie. Daher bewegen sich die Tiere laut dem Ernährungsexperten Dr. Sanders ebenfalls nicht genügend, um die Kalorien wieder loszuwerden, die sie futtern. Er rät in solchen Fällen: "Katzenhalter sollten den Brustkorb ihres Lieblings abtasten. Lassen sich die Rippen nicht erfühlen, ist eine Diät angesagt." Als Faustregel gilt: Zehn bis 15 Prozent weniger in den Napf und nach einem Monat kontrollieren, ob die Katze abgenommen hat. Helfen können auch spezielle Futtersorten für Indoor-Katzen oder sterilisierte und kastrierte Tiere, die durch ein spezielles Protein-Fett-Verhältnis zur Gewichtskontrolle beitragen.


Impfen lassen und richtig füttern


Die Grundregeln dafür, dass die Katze sich insgesamt wohl fühlt und gesund bleibt, sind laut Tierarzt Dr. Karsten Hesse einfach: "Die Katze nach Plan impfen lassen, einmal im Jahr beim Tierarzt vorstellen und zwei Mal jährlich entwurmen." So werden die Parasiten bekämpft, die das Immunsystem angreifen können. Sollten sich die Tiere allerdings plötzlich anders verhalten, Verdauungsprobleme haben oder nicht mehr fressen, muss sofort ein Termin beim Arzt gemacht werden. Manchen Erkrankungen wie zum Beispiel Harnwegsinfektionen lässt sich auch durch das richtige Futter entgegenwirken. Dr. Annette Huhn: "Eine Harnwegsinfektion kann bei Katern sogar zu einer akuten Notfallsituationen führen, wenn der Urin nicht mehr abfließen kann." Helfen kann hier eine Nahrung, die die Bildung eines leicht sauren Urins unterstützt, damit der gefährliche Harnstein, der die Harnröhre verstopfen kann, erst gar nicht entsteht.


Wer denkt, er tut seinem Tier etwas besonders Gutes, indem er ihm etwa selbst ein entbeintes Hühnchen kocht, liegt zwar nicht ganz falsch. Kleintierexperte Dr. Karsten Hesse gibt jedoch zu bedenken: "Eine hochwertige Vollnahrung versorgt die Katze mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen - das schafft man kaum mit selbst zubereiteter Nahrung." Eine gute Rundumversorgung ist nach seinen Worten mit einem hochwertigen Trockenfutter wie zum Beispiel Purina One gegeben.


Langsam an neue Wohnorte gewöhnen


Doch weil Katzen sensible Wesen sind, ist es mit dem leiblichen Wohl nicht getan - auch die Psyche will gestreichelt werden. So müssen die Tiere laut Katzenpsychologin beispielsweise langsam an eine neue Umgebung gewöhnt werden oder mit viel Liebe und Geduld etwa unter dem Sofa hervorgelockt werden, wenn sie als scheue Wesen aus dem Tierheim kommen. Ein Tipp von der Spezialistin für frisch gebackene Katzenhalter: sich täglich eine Zeit lang mit einem Buch oder einer Zeitung vor das Versteck ihrer Katze setzen. Twardokus: "So gewöhnt sich das Tier am besten an ihre Gegenwart." Schritt für Schritt kann man das Tier dann auch mit Hilfe eines ausgewogenen Leckerbissens locken - damit die Katze so schnurrig und gesund wird, wie es sich jeder Katzenhalter wünscht.



INFOKASTEN

Mehr Informationen zum Thema "So bleibt die Katze gesund" erhalten Sie hier:


www.felidoo.de - Ein Katzenportal mit vielen Nachrichten rund um die samtpfotigen Vierbeiner.


www.deine-tierwelt.de - Online-Community, bei der zum Beispiel eine Homepage für die eigenen Tiere erstellt werden kann.


www.purina-one.de/Tipps+zur+Katzenpflege - Ausführliche Tipps für Katzenhalter zu Themen wie Katzenhaltung, -gesundheit und Pflege sowie zur richtigen Ernährung; zudem nützliche, weiterführende Links.


www.welt-der-katzen.de - Homepage mit ausführlichen Informationen zu Katzenrassen, zum Verhalten der Tiere, aber auch zu Themen wie "Katze & Mensch".


www.haustiere.de - Haustierforum, beantwortet alle Fragen rund um das Haustier


Die meistgestellten Fragen und Antworten aus der Telefonaktion:

Zehn wichtige Fragen zum Thema „Impfen gegen Gebärmutterhalskrebs“


LESERFRAGEN EXPERTENTELEFON "So bleibt die Katze gesund"


Ich bin ein frischgebackener Katzenhalter und habe eine Katze aus dem Tierheim zu mir nach Hause genommen. Leider ist sie sehr scheu und kommt immer nur nachts aus ihrem Versteck. Was kann ich tun?


Petra Twardokus: Eine Eingewöhnungszeit, die mit Scheu verbunden sein kann, ist normal. Traut sich eine Katze aber über längere Zeit nicht, jederzeit ihren natürlichen Bedürfnissen nachzugehen, nämlich zu fressen, zu trinken und die Toilette aufzusuchen, gibt dies Anlass zur Beunruhigung. Vermitteln Sie Ihrer Katze Vertrauen. Setzen Sie sich zum Beispiel täglich für eine gewisse Zeit mit einem Buch vor das Versteck der Katze, damit sie lernt, dass Ihre Gegenwart nichts Bedrohliches ist. Sie können ihr irgendwann mit einer ruhigen, liebevollen Stimme etwas vorlesen, damit sie sich auch daran gewöhnt. Der nächste Schritt ist, dass Sie sie mit einem Leckerbissen locken. Erst schieben Sie ihn ihr hin, dann legen sie immer weiter entfernt Stückchen aus, bis die Katze hervorkommen muss, um diese zu erreichen.


Meine Hauskatze ist zehn Monate alt und verhält sich plötzlich seltsam. Sie jammert und schreit, rollt sich hin und her, reibt sich überall, als quäle sie ein Juckreiz. Was ist mit ihr los? So kenne ich sie gar nicht.


Petra Twardokus:Was Sie beschreiben, sind die typischen Symptome für Rolligkeit. Das bedeutet, dass Ihre Katze geschlechtsreif und in Paarungsstimmung ist. Sie sollten sie unbedingt schnellstens kastrieren lassen. Allerdings muss dazu die Rolligkeit erst abgeklungen sein, da die Gebärmutter ansonsten zu stark durchblutet ist und eine Operation zu gefährlich wäre. Ihrer Katze werden dann mit einem Bauchschnitt die Eierstöcke entfernt, sodass sie nicht nur keinen Nachwuchs mehr bekommen kann, sondern auch die regelmäßige Rolligkeit zukünftig entfällt.


Ich mache mir Sorgen um meine Katze Mimmi. Sie putzt sich seit einiger Zeit verstärkt und hat bereits einige kahle Stellen, die schon wundgeleckt sind. Wie kann ich ihr helfen?

Dr. Annette Huhn: Das klingt nach einer Allergie. Auch Katzen können allergisch reagieren, zum Beispiel auf Flöhe oder Milben. Möglicherweise ist es aber auch die so genannte atopische Dermatitis, bei der die Allergieauslöser über die Haut aufgenommen werden und dort Entzündungen hervorrufen. Futtermittelallergien werden meist von spezifischen Eiweißverbindungen (beispielsweise in Hühnereiern, Rindfleisch oder Milch) verursacht. Die wirksamste Methode, dies zu überprüfen, ist eine zwölfwöchige Testphase, über deren Verlauf ein Nahrungsmittel aus der Nahrung genommen und später wieder zugegeben wird. Dadurch lässt sich feststellen, ob sich dieses Nahrungsmittel auf die Symptome auswirkt. Farb- und Konservierungsstoffe sind selten Allergieauslöser. Sie sollten die tatsächliche Ursache jedoch bei einem Tierarzt abklären lassen.

Mein Kater ist richtig mollig geworden, seit wir ihn kastrieren ließen. Wie kann ich erreichen, dass er abspeckt?


Dr. Karsten Hesse: Sie werden sicher festgestellt haben, dass Ihr Kater weniger aktiv ist, seit ihm die Keimdrüsen (Hoden) entfernt wurden - während sein Appetit im Gegenzug ungebremst ist. Das hat hormonelle Ursachen, will heißen, es hängt mit dem durch die Kastration bedingten niedrigeren Testosteronspiegel zusammen. Geben Sie ihm ein Futter, das weniger Kalorien durch einen reduzierten Fettanteil, dafür aber mehr Protein-Kalorien (erhöhter Eiweißgehalt) enthält. Bitte protokollieren Sie die Gewichtsreduktion wöchentlich. Ihr Kater sollte maximal ein Prozent seines Körpergewichts pro Woche verlieren.


Ich habe gehört, dass Haarballenbildung im Magen bei Wohnungskatzen und bei bestimmten Rassen ein Thema ist. Wie kann man seiner Katze helfen, was empfehlen Sie?


Dr. Georg Sanders: Ja, das stimmt. Vor allem Langhaar- oder Perserkatzen sowie überwiegend im Haus lebende Katzen haben häufiger mit dem Problem der Haarballenbildung im Magen zu tun. Ein Futter mit einem erhöhten Ballaststoffgehalt kann dafür sorgen, dass die verschluckten Haare sich nicht im Magen zusammenlagern, sondern auf dem natürlichen Weg ausgeschieden werden. Purina One Indoor Formula ist wegen seines besonderen Ballaststoffgehalts daher für diese Katzen zu empfehlen.


Stimmt es, dass Harngries- und Harnsteinbildung die Gesundheit von Katzen gefährden? Kann ich z.B. die Nieren- und Harnwegsgesundheit meines Katers Paul durch die Ernährung günstig beeinflussen?


Dr. Georg Sanders: Das ist in der Tat möglich. Mit einer hochwertigen Katzenvollnahrung kann man erreichen, dass der Körper alle wichtigen Nährstoffe bekommt, um seine Organe gesund und leistungsfähig zu erhalten. Auch trägt eine katzengerechte Vollnahrung wesentlich zur Erhaltung der Gesundheit der Harnorgane bei, indem sie die Bildung eines leicht sauren Urins (pH-Wert von etwa 6,6) bewirkt. So sind alle Stoffe im Urin in gelöster Form enthalten und werden flüssig ausgeschieden. Dadurch lässt sich erreichen, dass sich kein Harngries oder Harnsteine bilden, die Entzündungen auslösen oder die Harnröhre verstopfen könnten.


Ist es richtig, dass Trockenfutter viele Kohlenhydrate enthält und ihm gelegentlich auch Zucker zugesetzt wird?


Dr. Georg Sanders: Grundsätzlich setzen sich Trockennahrungen für Katzen aus tierischen und pflanzlichen Zutaten zusammen. Deshalb enthält auch Purina One neben Fleisch oder Fisch Reis und Mais, die von Natur aus Kohlenhydrate enthalten. In dieser Trockennahrung ist der Gesamtgehalt an Kohlenhydraten mit circa 25 bis 35% katzengerecht eingestellt. Diese Vollnahrungen enthalten keinen zugesetzten Zucker.


Wir mussten unseren Kater einschläfern lassen - jetzt frisst unsere andere Katze kaum noch etwas. Wir machen uns Sorgen, denn sie lässt ihr Futter meist stehen. Was sollen wir tun?


Dr. Karsten Hesse: Wenn eine Katze das Futter verweigert, kann das viele Gründe haben. Natürlich ist es möglich, dass das Tier aus Trauer eine Zeit lang so reagiert. Sollte die Katze jedoch länger in der Verweigerungshaltung bleiben, sind auch andere Ursachen möglich. Vielleicht hat der Hersteller die Futtermischung geändert, oder die Katze kann nicht richtig kauen, weil sie unter faulen Zähnen leidet. Stellen Sie sie auf jeden Fall einem Tierarzt vor.

Meine Minka ist so wählerisch, die meisten Futtersorten mag sie überhaupt nicht anrühren. Wie kann ich die richtige Nahrung für sie finden bzw. sie daran gewöhnen?

Dr. Georg Sanders: Besonders wählerische Katzen werden nicht als solche geboren, sondern dazu gemacht. Denn die Tiere lernen schnell, ihre Halter zu manipulieren, ähnlich wie verwöhnte Kinder. Am besten richten Sie eine Routine ein, die Sie täglich befolgen. Dazu gehört zum Beispiel ein ruhiger Fressplatz mit einer sauberen Futterschale. Eventuell muffig gewordenes Futter muss ausgetauscht werden, Dosenfutter schmeckt vielen Tieren erst, wenn es handwarm ist und ein Aroma entfaltet. Vielleicht ist es aber auch so, dass die Katze draußen im Freien ihre Mahlzeit zu sich genommen hat und einfach satt ist. Auf jeden Fall sollten Sie der Katze gegenüber konsequent sein und nicht zu häufig das Futter wechseln oder ihr zu viele Leckerlis geben. Lassen Sie sie aber auch nicht einfach hungern, das ist gefährlich und kann zu Leberproblemen führen.

Unser Kater ist in die Jahre gekommen und fängt plötzlich an, immer mehr zu trinken. Ist das normal? Was sollen wir tun?


Dr. Annette Huhn: Nein, das ist nicht normal, sondern kann darauf hinweisen, dass die Nieren Ihres Tieres ihren Dienst nicht mehr richtig verrichten. Sie sollten keine Zeit verlieren, sondern sofort mit dem Kater zum Tierarzt gehen. So können Sie ein mögliches Nierenversagen verhindern.


Ich möchte gerne mit meinem Lebensgefährten zusammenziehen. Jeder von uns hat eine Katze, die wir jetzt aneinander gewöhnen müssen. Wie machen wir das am besten? Was müssen wir berücksichtigen?


Petra Twardokus: Durch Ausprobieren erfahren Sie, wie die Katzen aufeinander reagieren. Ich würde Ihnen empfehlen, für ein Wochenende Ihre Katze mit in ihr zukünftiges Heim zu nehmen. Bleiben Sie bei Ihren Katzen, so können Sie beide genau beobachten und notfalls eingreifen, falls es zu Problemen kommt. Auf diese Weise sehen Sie, wie die Revierinhaberin auf den "Eindringling" reagiert und umgekehrt. Den Umzugstag sollten Sie für Ihre Katze so stressfrei wie möglich gestalten. Lassen Sie sie z.B. so lange in Ihrer alten Wohnung, bis Sie sich in der neuen eingerichtet haben. Wenn Sie Ihre Katze dann zu sich holen, sollten Sie sich um sie kümmern, mit ihr spielen, kuscheln und dadurch vermitteln, dass Sie unverändert ein fester Bestandteil ihres Lebens sind. Behalten Sie möglichst bisherige Rituale bei, damit die Katze etwas Ver­trautes empfindet.





paytopsites.com
femdom-fetish.org
bdsmhub.org
onlyfootfetish.org
onlymilf.org
shemalehub.org
spankbb.org