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21.10.2021 11:21 Alter: 42 days

Was Sie bei der Pflege alles beachten müssen

Kategorie: Ratgeber, Sicherheit und Service

Die Zeit bleibt nicht stehen und irgendwann werden wir alle älter. So erschreckend der Gedanke auch sein mag, es kann ein Trost sein zu wissen, dass Angehörige und Freunde für einen da sind und in schwierigen Situationen zur Hilfe eilen können.

Die Zeit bleibt nicht stehen und irgendwann werden wir alle älter. So erschreckend der Gedanke auch sein mag, es kann ein Trost sein zu wissen, dass Angehörige und Freunde für einen da sind und in schwierigen Situationen zur Hilfe eilen können. Denn als älterer Mensch fallen bereits kleine und geradezu banale Aufgaben schwer, wie etwa die eigene Pflege des Körpers oder die Aufnahme von Nahrung.

 

Ebenfalls kommt es zur Schwächung verschiedener Körperteile und teilweise sogar zu Krankheiten. Langes Stehen, die Überwindung längerer Strecken oder einfaches Herunterbeugen können zur Herausforderung werden. Ganz nebenbei lassen auch die wichtigen Sinne nach, wie etwa die Fähigkeit, scharf zu sehen und klar zu hören.

 

Vielleicht sind Sie ja selbst in der Situation, dass Sie einem Familienmitglied oder einem guten Bekannten unter die Arme greifen möchten. Wie Sie optimal mit der ungewohnten Situation umgehen und Schwierigkeiten voraussehen können, erfahren Sie im Folgenden.

 

Das Stadium herausfinden

 


Als allererstes ist es wichtig herauszufinden, wie weit der Alterungsprozess bereits fortgeschritten ist, das heißt in welchem Stadium der Gesundheit sich die Betroffenen befinden. In der Regel nehmen wichtige Eigenschaften mit zunehmenden Jahren ab. Dies muss aber auch nicht auf jeden Menschen zutreffen. Sicherlich kennen Sie Senioren, die bis ins hohe Alter noch topfit sind, während andere bereits in jüngeren Jahren zum Pflegefall werden.

 

Setzen Sie sich ausreichend mit der Person auseinander, die Sie pflegen möchten und beobachten Sie, wie diese kleine Aufgaben im Haushalt angeht. Vergessen Sie auch nicht, Rücksprache mit einem Arzt zu halten. Dieser kann am besten feststellen, was dem Betroffenen fehlt und was ganz besonders zu beachten ist. Je früher eventuelle Krankheiten festgestellt werden können, desto schneller und effektiver lassen sich diese behandeln, bevor sie weiter fortschreiten.

 

Des Weiteren sollten Sie sich auf jeden Fall der Verantwortung bewusst sein, die Sie als Pfleger auf sich nehmen. Denken Sie auch an die Herausforderungen in Ihrem eigenen Leben und nehmen Sie sich genügend Zeit. Sollten alle Stricke reißen, können ein Pflegeheim oder ein Online Pflegekurs, wie ihn beispielsweise die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER unter https://www.bkkgs.de/versicherte/service/online-pflegekurse anbietet, in Betracht gezogen werden. Treffen Sie weitere Schritte aber am besten mit der betroffenen Person gemeinsam, damit sie nicht das Gefühl bekommt, ausgegrenzt zu werden.

 

Beteiligen Sie sich so gut Sie können

 


Sobald Sie merken, dass jemand nicht mehr alleine zurechtkommt, ist das Ihr Zeichen gegenzusteuern, indem Sie sich hilfsbereit engagieren. Zunächst sollten Sie alle wichtigen Hilfsmittel im Haus haben. Es gibt verschiedene Tools für alte Menschen, welche es Ihnen ermöglichen, Kleinigkeiten wieder selbst zu erledigen, wie etwa Rollatoren, Gehstöcke und Hocker für die Dusche. Fragen Sie einfach in einem Sanitätshaus in der Nähe nach oder bestellen Sie die Sachen in einem Online-Shop.

 

Am wichtigsten ist die Hygiene der Betroffenen. Vergewissern Sie sich, dass diese ausreichend oft baden bzw. duschen und helfen Sie zur Not beim Waschen. Einige Körperteile – wie der Rücken – sind für unbewegliche Menschen schwerer zu erreichen.

 

Des Weiteren spielt auch die Nahrung eine sehr große Rolle. Gehen Sie mindestens einmal die Woche mit der Person oder für diese einkaufen und wählen Sie eine gesunde Auswahl an vitaminreicher Kost. Die Zubereitung können Sie gemeinsam angehen oder eine Küchenhilfe beauftragen.

 

Außerdem sollten gefährliche Stellen im Haus gesichert werden, wie etwa sehr enge und steile Treppen. Stürze sind keine Seltenheit ab einer bestimmen Altersgruppe. Ein weiteres Phänomen sind unruhige Nächte oder sogar Schlaflosigkeit. Gerade nachts kann viel passieren, weshalb es ratsam ist, als Aufpasser stets sein Handy auf voller Lautstärke zu haben, wenn Sie die Nacht nicht im selben Haus verbringen.

 

Die positiven Seiten sehen

 


Alte Menschen, die unter Krankheiten leiden, neigen unglücklicherweise auch oft zu Depressionen, besonders dann, wenn Sie merken, dass Sie alltägliche Dinge nicht mehr selbst erledigen können oder viel Zeit alleine verbringen müssen. Deshalb sollten Sie Ihnen stets die glücklichen Momente im Leben präsentieren. Gehen Sie, wenn möglich, mit der alten Person in der Sonne spazieren oder machen Sie einen gemeinsamen Ausflug. Ebenfalls sind schicke Restaurants oder leckere Getränke im Café eine sehr schöne Idee.

 

Ansonsten ist auch Reden sehr fundamental. Nicht selten kommt es vor, dass die Betroffenen alte Geschichten aus ihrem Leben erzählen oder aufarbeiten möchten. Seien Sie einfach ein guter Zuhörer und machen Sie demjenigen bewusst, dass Sie ehrliches Interesse am Leben der Person haben. Sicherlich freut es Ihren Angehörigen im Gegenzug, auch Neuigkeiten von Ihnen und Ihren Kindern oder dem Ehepartner zu erfahren.

 

Fazit

 


Alles in allem birgt die Pflege eine große Verantwortung und sollte nicht unterschätzt werden. Mit den richtigen Tipps können Sie aber schwierige Situationen vorbeugen und wertvolle Hilfe leisten. Ihre Unterstützung können Sie sehr gut im Alltag zur Geltung bringen, wenn Sie sich für kleine Aufgaben engagieren und mit gutem Rat stets zur Seite stehen. In einigen Jahren sind Sie sicherlich auch froh, wenn jemand dasselbe für Sie tut.