Aktuelle Seite: Start
Donnerstag, 02.12.2021

icon Themenauswahl:

Schlagzeilen

15.10.2021 12:30 Alter: 48 days

SCHON VORGESORGT ?

Kategorie: Finanzen und Recht, Ratgeber

Das Rentenniveau sinkt – von 53 Prozent im Jahr 2005 auf aktuell 48 Prozent. Das heißt: Ein Durchschnittsrentner, der 45 Jahre lang Beiträge gezahlt hat, bekommt im Ruhestand weniger als die Hälfte seines vorherigen Nettoeinkommens.

Individuelle Lösungen gegen die drohende Rentenlücke

 

(djd). Das Rentenniveau sinkt – von 53 Prozent im Jahr 2005 auf aktuell 48 Prozent. Das heißt: Ein Durchschnittsrentner, der 45 Jahre lang Beiträge gezahlt hat, bekommt im Ruhestand weniger als die Hälfte seines vorherigen Nettoeinkommens. Die Diskussionen um eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters zeigen, dass sowohl Beitragszahler als auch Ruheständler keine Entspannung an der „Rentenfront" erwarten dürfen. Tatsächlich befürchten 58 Prozent der Menschen in Deutschland für sich eine Rentenlücke, und zwar nahezu unabhängig vom persönlichen Einkommen. Das ergab eine Kantar-Umfrage im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Wenn es darum geht, die Rentenlücke durch private Vorsorge zu schließen, sind zwei Drittel der Befragten aus allen Einkommensstufen mit der Flut an Informationen überfordert.


Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen


Knapp 50 Prozent informieren sich laut der Umfrage bei Familienangehörigen, Freunden und Bekannten. Das aber birgt Risiken. Was für die Eltern noch richtig war oder bei Freunden funktioniert, ist für einen selbst nicht immer passend. Denn: Altersvorsorge hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Zunächst zum Beispiel von der eigenen Rentenlücke. Ist diese Summe ermittelt, kann die persönliche Rentenplanung beginnen. Um dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen, kann eine professionelle Finanzberatung sinnvoll sein. Bei der DVAG führen die selbstständigen Vermögensberaterinnen und Vermögensberater zunächst eine Analyse der Situation und der persönlichen Ziele und Wünsche durch. Danach wird die Vorsorge gemeinsam und individuell geplant. Grundsätzlich gilt: Je früher man beginnt, desto besser – auch wenn es anfangs vielleicht nur kleine Beiträge sind. Und je näher der Ruhestand rückt, desto weniger Risiken sollte man eingehen.


Altersvorsorge ist so individuell wie der Sparer selbst


Um später optimal aufgestellt zu sein, ist es hilfreich, frühzeitig einen Finanzexperten in die Planungen einzubeziehen und die Strategie gemeinsam auf die persönliche Situation abzustimmen. Mehr Infos gibt es unter www.dvag.de. Die Umfrage zeigt, dass das Angebot ankommt: 70 Prozent derjenigen, die privat vorsorgen, hatten sich zuvor beraten lassen. Generell gilt: Die eigene Altersvorsorge ist so individuell wie der Sparer selbst. Um das Beste aus dem eigenen Vermögen herauszuholen, sollte man sich möglichst breit aufstellen und in verschiedene Lösungen investieren.