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Reisen + Wandern

25.07.2008 15:43 Alter: 14 yrs

Mit der Kamera auf der Pirsch

Kategorie: Fotografie, Reiseempfehlungen

Der Neusiedler See - ein Geheimtipp für alle Tier- und Naturfotografen.

Foto: djd/Tatonka

(djd/pt). Ein Silberreiher watet durch das Schilfdickicht, an den Uferzonen verstecken sich Rehe und eine Moorente gleitet lautlos durch das Wasser: Dies sind faszinierende Beobachtungen und unverwechselbare Stimmungen, die jeder Naturfreund gerne länger festhalten möchte. Wenn der Herbst Einzug über dem Neusiedler See gehalten hat, ist diese schöne Naturlandschaft Österreichs ein noch unberührter Geheimtipp für alle Tier- und Naturfotografen.

Viele Sonnenstunden

Der westlichste Steppensee Europas hat mit seinem Schilfgürtel die stattliche Größe von rund 320 Quadratkilometern und zählt zum österreichischen und zum ungarischen Staatsgebiet. In seinem milden Klima, das auch im Oktober Temperaturen über 20 Grad Celsius bietet, gedeiht eine einzigartige Flora und Fauna. In den Feuchtgebieten, Wiesen- und Weideflächen, Sandsteppen und Schilfsümpfen lässt sich die ursprüngliche Natur mit allen Sinnen erleben. Der Großteil des ausgedehnten Wegenetzes ist gut befestigt und mühelos zu erwandern. Das haben die Outdoor-Experten des Rucksackherstellers Tatonka im Rahmen ihrer Foto-Tour getestet. Damit die Tour auch wirklich Spaß macht, muss die Fotoausrüstung sicher verpackt sein. „Als anspruchsvoller Hobby-Fotograf trägt man schnelle einiges an Ausrüstung mit sich herum. Eine ergonomisch gestaltete Tasche mit sinnvoll angebrachten Fächern macht da viel aus“, sagt Andreas Schechinger, Geschäftsführer von TATONKA. (Tourentipps auf www.tatonka.com).

Tierwelt hautnah

Es lohnt sich, häufig auf den Auslöser zu drücken, denn die Tier- und Pflanzenpracht am Neusiedler See besticht durch ihre Vielfalt. Im Schilf suchen seltene Amphibien wie der Europäische Laubfrosch oder die Rotbauchunke Schutz, während Ringel- und Würfelnatter, Sumpf- und Wasserspitzmaus im Dickicht heimisch sind. Hecht, Wels und Kaulbarsch verbringen hier fast ihr gesamtes Leben. Am bekanntesten ist der Nationalpark jedoch für seinen Vogelreichtum. Enten, Gänse, Reiher und seltene Singvögel bekommen gerade im Herbst Zuwachs von vielen weiteren Vogelarten, die auf ihrem Zug in die Winterquartiere Rast einlegen.


Spielregeln für Naturfotografen

Wie für jeden Naturliebhaber, der sich in Feld, Wald und Wiesen bewegt, gibt es auch für den Naturfotografen gewisse Spielregeln. Kein noch so schönes und aufregendes Motiv rechtfertigt einen zerstörerischen Eingriff in die Tier- und Pflanzenwelt. So ist am Neusiedler See das Betreten von Wiesengebieten, Lacken und Schilf untersagt. Es muss auch niemand auf seiner Fotosafari seltene Pflanzen zertreten oder den Zugvögeln mit der Kamera so nah auf den Leib rücken, dass er sie in die Flucht schlägt. Die Wege bieten genügend Beobachtungspunkte für begeisternde Aufnahmen.



Foto: djd/Tatonka


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