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Ratgeber

18.02.2014 15:07 Alter: 8 yrs

Leben mit Demenz

Kategorie: Bundesweite Initiativen, Europa, Gesundheit + Wellness, Ratgeber

Leben mit Demenz

Demenz kann jeden treffen. Viele schämen sich für die Aussetzer ihres Gedächtnisses oder wollen es nicht wahrhaben, dass sie krank sind. Die Folge sind Sorgen, Frustration und unnötige Missverständnisse im sozialen Umfeld. Doch das Leben geht auch mit Demenz weiter - nur müssen alle Beteiligten wissen, dass die vorliegenden Veränderungen nicht zurückgedreht werden können. Vielmehr sollten sich die von Demenz betroffene Person und ihre Angehörigen darauf einstellen, dass sich die Beeinträchtigen verstärken. Es stehen keine leichten Zeiten bevor.


Was bedeutet Demenz für den Betroffenen?

Der medizinische Begriff Demenz leitet sich aus dem Lateinischen (mens = Verstand) ab. Er bezeichnet den Schwund bestimmter Fähigkeiten, der in einer zerebralen Schädigung des Gehirns begründet ist. Diese führt dazu, dass der Patient im Denken, Fühlen und sozialen Verhalten eingeschränkt ist, was von ihm selbst und seiner Umwelt als verwirrend und verstörend aufgenommen wird. Bei Demenzerkrankungen wie Alzheimer werden das Kurzzeitgedächtnis und das Denkvermögen beeinträchtigt. Häufig sind ebenfalls Sprache und Motorik betroffen, was sich nach und nach auf die Persönlichkeitsstruktur auswirken kann. Vor der Diagnose Demenz fürchten sich viele Menschen im fortgeschrittenen Alter, weil sie damit Identitätsverlust, Hilflosigkeit und Abhängigkeit gleichsetzen.


Diese konkreten Anzeichen können für eine Demenz-Erkrankung sprechen:

  • deutliche Charakterveränderungen

  • alltägliche Tätigkeiten bereiten plötzlich Schwierigkeiten

  • Desorientierung in neuen Umgebungen

  • Hobbies oder Freundschaften werden vernachlässigt

  • häufig müde, traurig oder lustlos

  • Fehler oder Irrtümer werden vehement abgestritten

  • eingeschränktes Urteilsvermögen



Mehren sich diese Warnsignale sollten ärztliche Untersuchungen nicht aufgeschoben werden. Patient, Partner, Angehörige und Freunde müssen der Wahrheit ins Auge sehen, auch wenn die Diagnose Demenz zunächst ein Schock ist. Über die damit verbundenen Ängste zu reden, hilft. Demenzkranke im Anfangsstadium fühlen sich häufig beim Erfahrungsaustausch in einer Selbsthilfegruppe gut aufgehoben. Auch kann zu diesem Zeitpunkt vieles getan werden, um vorzusorgen, sich um die Betreuung zu kümmern sowie wichtige rechtliche und finanzielle Fragen zu klären.

Wohnen und Pflege

Die Diagnose Demenz versetzt manche Betroffene und ihre Angehörigen in Panik: Wie lange lässt sich der Alltag noch selbstständig meistern? Partner und Familie sollten sich dringend eingehend über die Krankheit und Hilfsangebote informieren – auch über Möglichkeiten der Unterbringung (z.B. im Netz unter Seniorplace.de). Solche Informationen können helfen diffuse Ängste abzubauen und sich nicht zusätzlich durch ständiges Kopfzerbrechen zu belasten, denn es kostet Nerven, geduldig mit einer dementen Person umzugehen oder für sie zu sorgen. Schulungen für die Pflege von Alzheimer- oder Demenzkranken zu Hause bieten die Pflegekassen an.


Die Entscheidung, welche Lebensform in den einzelnen Stadien der Krankheit angemessen ist, verlangt auch den Angehörigen viel ab. Tagespflege, Kurzzeitpflege oder eine betreute WG für Demenzkranke sind überlegenswerte Alternativen oder Ergänzungen zur häuslichen Betreuung. Die Entscheidung, ein Pflegeheim mit dieser Aufgabe zu betrauen, verschieben die Angehörigen gern auf das Endstadium. Vor diesem schweren Schritt sollte man sich kompetent darüber beraten lassen, ab wann eine Unterbringung sinnvoll und welches Pflegeheim geeignet ist.


Es ist also wichtig, die Demenz mit ihren Auswirkungen zu akzeptieren und sich Hilfe zu suchen. Wenn außerdem die Angehörigen Geduld beweisen und Verständnis zeigen, sind die besten Voraussetzungen für einen angenehmen Lebensabend geschaffen.


Weitere Infos zum Thema Demenz gibt es auch auf den Seiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. unter: http://www.deutsche-alzheimer.de/


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