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09.01.2015 13:20 Alter: 8 yrs

Sicher unterwegs bei Eis und Schnee

Kategorie: Auto und Motorad, Alltag

Autofahrer sollten auf Winterreifen umsteigen und ihre Fahrweise anpassen

(djd/pt). Nicht selten werden Autofahrer in der kalten Jahreszeit buchstäblich eiskalt erwischt: Gestern noch war es trocken und sonnig, über Nacht macht überfrierende Nässe das Autofahren zur Rutschpartie. Daher sollte man in dieser Jahreszeit stets auf alle Wetterwechsel vorbereitet sein. Dazu gehört nicht nur eine vorsichtige, vorausschauende Fahrweise, sondern insbesondere die passende Ausstattung für den Winter.

Winterpneus bieten besseren Grip

Gemäß der bekannten Faustregel "O bis O" sollten bis spätestens Oktober die Winterreifen montiert sein - und können dann, abhängig von der Witterung, durchaus bis Ostern auf dem Fahrzeug bleiben. Winterreifen sorgen nicht nur für mehr Grip bei Eis und Schnee, sondern sie verfügen bereits bei Außentemperaturen von sieben Grad und weniger über eine bessere Haftung als Sommerreifen. Philip von Grolman von ReifenDirekt.de hat dazu einen Tipp: Vor dem Umstieg auf die Winterbereifung deren Profil überprüfen - wenn das Restprofil weniger als vier Millimeter beträgt, empfiehlt sich ein Austausch. Auf www.reifendirekt.de kann man bequem Ersatz bestellen, entweder zur Lieferung nach Hause oder zu einem von über 8.900 Montagepartnern bundesweit. Vielfach bieten die Werkstätten auch einen praktischen Einlagerungsservice für die Sommerreifen an.

Vorausschauend fahren

Neben der Profiltiefe sollte bei der Bereifung auch der Fülldruck regelmäßig überprüft werden - ebenso wie Bremsen, Beleuchtung und Batterie, die gerade im Winterhalbjahr besonders gefordert werden. Die Technik trägt zu einem sicheren Fahren bei winterlichen Straßenverhältnissen bei, doch nicht minder wichtig ist der Faktor Mensch. Gerade bei vereisten oder rutschigen Bedingungen ist eine vorausschauende Fahrweise gefragt. Dazu gehört es, das Tempo jederzeit den Witterungsverhältnissen anzupassen, Abstand zu halten, nicht zu stark zu beschleunigen und abrupte Brems- oder Lenkmanöver nach Möglichkeit zu vermeiden. Insbesondere gefährlich ist Schnee vor Ampeln und Kreuzungen, der durch den Straßenverkehr gepresst und buchstäblich poliert wird. Hier kommt man besonders schnell ins Rutschen.

Ausstattung für den Notfall überprüfen

(djd). Wer ein neues Auto kauft, geht davon aus, dass zur Basisausstattung auch ein Warndreieck und ein Verbandskasten gehören - und denkt nicht mehr daran, bis die Helferlein tatsächlich einmal benötigt werden sollten. Gerade zum Start in den Winter ist indes ein prüfender Blick empfehlenswert, so Philip von Grolman von ReifenDirekt.de: "Beim Verbandskasten ist das Haltbarkeitsjahr zu beachten, neben dem Warndreieck gehören seit Sommer 2014 auch Warnwesten zur Pflichtausstattung aller Fahrzeuge in Deutschland." Bei längeren Fahrten im Winter ist es zudem sinnvoll, warme Kleidung und heiße Getränke sowie etwas Essbares mitzunehmen - so ist man auch für längere Zwangsstopps, etwa bei einem Stau, gut gerüstet.



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