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Aktuelles aus Hessen

13.08.2008 08:37 Alter: 13 yrs

Hessen/Überwald - Premiumwanderungen auf dem Nibelungensteig

Kategorie: Hessen

Vom Melibokus in den Überwald im UNESCO Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Nach dem Alemannenweg - dem nordwestlichen Flügel des Odenwald-Schmetterlings - bereitet der Odenwaldklub nun den Nibelungensteig als Qualitätswanderweg "Wanderbares Deutschland" vor.

Nieblungensteig nach Grasellenbach im Überwald

(openPR) - Der Steig wird seinem Namen alle Ehre machen, denn der Wanderer wird auf gut 40 Kilometern Länge insgesamt rund 1700 Höhenmeter bewältigen müssen, um von Zwingenberg an der Bergstraße Grasellenbach im Herzen des Odenwaldes zu erreichen.

Von Grasellenbach aus sind nicht nur attraktive Ziele wie die ländlichen Ortsansichten oder der Besuch von Hessen besten Cafébetrieben möglich. Nicht verpassen sollte man in Grasellenbach den Besuch des zeithistorischen Zweiradmuseums Röth im Ortsteil Hammelbach, wo Trophäen und Motorräder einstiger Deutscher Meiser und Weltmeister zu bestaunen sind. Wer mag, kann seine Tour ab hier mit einem Leihfahrrad über einen der in Deutschland derzeit beliebtesten Fahrradwege, den Siegfriedradweg nach Wald-Michelbach fortsetzten oder ein Übernachtungs-Arrangement dazubuchen z.B. "Wandern ohne Gepäck". Besucher zeigen sich in Wald-Michelbach stets begeistert von einem Besuch der Grube Ludwig, einem wieder zugänglich gemachten Bergwerkskleinod verborgen im Wald, dem Stoewer Museum oder der weiteren Museen, samt Einhaus. Die idyllische Gass im Ortskern der einstigen Heimat des ersten Büchner Preisträgers Adam Karrillon läßt Romantiker nicht nur wegen der liebevoll mit Blumen gestalteten Brückchen träumen, sondern kleine Fachgeschäfte laden auch zum Bummeln ein. Auf dem Weg dorthin liegen auch verschiedene sehenswerte Geopfade u.a. in Aschbach und Kunstwege (Tromm, Kreidacher Höhe und Oberabtsteinach)

Doch bis man zunächst das Kneipp-Heilbad Grasellenbach als Ziel des Nibelungensteiges und Ausgangspunkt für herrliche Überwald-Wanderungen erreicht hat, wird der Wanderer neben den zahlreichen geschichtlichen Zeugnissen und den zum Teil anspruchsvollen An- und Abstiegen auf oft noch naturnahen beziehungsweise naturbelassenen Steigen/Pfaden mit zahlreichen Aussichtspunkten und unvergleichlichen Fernsichten belohnt.
Wer den ersten Anstieg zur höchsten Anhöhe an der Bergstraße, dem Melibokus (517 Meter) geschafft hat, weiß, was der Steig bietet. Der Blick auf weite Teile der Bergstraße und die Nachbargebirge (Pfälzerwald, Taunus) entschädigt für die Strapazen. Der Steig führt nun genauso anspruchsvoll abwärts in Richtung Balkhausen und dann hinauf zum Felsberg. Von dort durchquert der Wanderer das weithin bekannte Felsenmeer (mit seinen Werkstücken aus der Römerzeit sowie zahlreichen Naturdenkmalen) und gelangt durch Reichenbach (älteste Ansiedlung im Lautertal mit Zeugnissen aus dem Bergbau, der Steinindustrie und den zahlreichen Mühlen) zum Hohenstein (beliebter Kletterfelsen) auf der anderen Seite. Über den interessanten Knodener Kopf führt der Weg durch Knoden und Schannenbach. Dann wird im nächsten Tal Schlierbach erreicht. Nach dem sich anschließenden Anstieg liegt das schmucke Städtchen Lindenfels, die Perle des Odenwaldes, mit seiner weithin sichtbaren Burg am Berghang.

Das nächste Ziel ist nun das Gumpener Kreuz, die Stotz und der kleine Ort Weschnitz. Der Aufstieg zur Walpurgiskapelle zählt zu den heftigeren Steigabschnitten. Oben zahlen sich die Anstrengungen aber schnell aus, denn der Ausblick und die Kapelle selbst zählen zu den besonderen Sehenswürdigkeiten.

Über den geschichtsträchtigen Kahlberg erreicht der Wanderer das herrliche Gaßbachtal und anschließend Gras-Ellenbach. Nach dem letzten Anstieg endet der Steig zunächst an dem sagenumwobenen Siegfriedsbrunnen, dem Ort, an dem Hagen den Helden Siegfried ermordet haben soll. Eine nutzerfreundliche Markierung kann der Wanderer nach Fertigstellung des Steigs ab Herbst als besonderen Service genauso erwarten wie die zahlreichen Ruhebänke und Schutzhütten, die Weghinweisschilder an den wichtigsten Wegkreuzungen mit Informationen zu Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Informationstafeln an den vielen Sehenswürdigkeiten und Panoramatafeln an den Aussichtspunkten.

Öffentliche Verkehrsmittel und Gepäcktransporte beziehungsweise Abhol-/Bringdienste ergänzen diese Dienstleistungen und machen den Nibelungensteig zu einem attraktiven Angebot für anspruchsvolle Wanderer.
Die Zukunftsoffensive Überwald sowie die Gemeinden Grasellenbach, Abtsteinach und Wald-Michelbach, Gaststätten und Hotels im Überwald freuen sich auf die ersten Gäste des Nibelungensteigs.

Zukunftsoffensive Überwald
Wirtschafts- und Tourismusförderung
Überwald-Gemeinden
Ralf Emig
Geschäftsführer
In der Gass 17
69483 Wald-Michelbach

Telefon 06207-947137
Telefax 06207-947170
mobil 0176-23624325
Internet:www.ueberwald.eu
e-mail:

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