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14.07.2008 15:07 Alter: 13 yrs

Kunsthaus Bregenz zeigt Richard Serra als Zeichner

Kategorie: Baden-Württemberg

Kunstereignis 2008. Stahl-Konstruktionen des amerikanischen Bildhauers Richard Serra (*1939) stehen nicht nur in New York oder Tokio, man kann sie auch in einigen europäischen Städten sehen.

Serras berühmtes Schwarz: Eine dichte Schicht Paintstick absorbiert das Licht und lässt die reine Form der Zeichnung hervortreten.

(djd/pt).  Einen authentischen Eindruck von der Entwicklung des Zeichners Serra zu gewinnen, war schwieriger - bisher. Denn nun präsentiert das Kunsthaus Bregenz bis 14. September 2008 eine Ausstellung von historischem Rang: "Drawings - Work Comes Out of Work".

Mit über 60 großformatigen Werken - darunter auch speziell für die Ausstellung produzierte Arbeiten - bietet das einmalige Ereignis (www.kunsthaus-bregenz.at) erstmals wieder einen Überblick über das zeichnerische Schaffen dieses bedeutenden Vertreters der Gegenwartskunst. Dabei ermöglichen insgesamt sechs, auf vier Stockwerken geordnete Werkguppen - beginnend mit den "Diptychs" (1989) bis zu "Forged Drawing" (2008) - einen Dialog über fast 20 Jahre hinweg. Trotz unterschiedlicher Entstehungszeit verbindet die Serien eines: Die Farbe der Bilder ist schwarz. Mit dem "Paintstick", einer in Stiftform gepressten Ölkreide aufgetragen, absorbiert dieses Schwarz das Licht und lässt so Masse, Dichte und Volumen der Werke hervortreten. Da Serra bewusst auf erzählerische Verweise und subjektive Gesten verzichtet, sollte man sich Zeit nehmen für eine Annäherung an seine Kunst der reinen Formen - am besten bei einem geführten Ausstellungsrundgang.


Kunsthaus BregenzDie über 60 Zeichnungen der Bregenzer Ausstellung wurden gemeinsam mit Richard Serra ausgewählt.
Foto: djd/Kunsthaus Bregenz






Kunsthaus BregenzOb allein oder bei einem geführten Ausstellungsrundgang: Für Richard Serras Kunst der reinen Formen sollte man sich Zeit nehmen.
Foto: djd/Kunsthaus Bregenz