Mittwoch, 19.01.2022

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SOS Kinderdorf


Wenn Fritz Hauser seinen Berufsstand angeben muss, nennt er „Unternehmer“. Und dies trifft voll und ganz zu: Er besitzt ein Unternehmen und unternimmt darüber hinaus etwas. Er unternimmt vieles für Kinder, damit diese eine liebevolle Kindheit erleben und sich erfolgreich ein eigenständiges Leben aufbauen können.

Aufgewachsen in einer behüteten Familie in einem kleinen Ort in Baden-Württemberg erlebte Fritz Hauser von Kindesbeinen an, wie gut Familie tut. Nach dem Abitur wollte er studieren – und seine Eltern förderten ihn, auch wenn sie mit seinen Erzählungen von Solarenergie  in den 70er Jahren nicht viel anfangen konnten. Seine Großmutter finanzierte ihm seine Studentenbude und immer wieder kam ein Brief mit „ein paar Scheinen für den Bub“. An Weihnachten und Geburtstag wurden diese begleitet von einer Kinderkunst-Karte des SOS-Kinderdorf e.V. Die Oma war es, die den jungen Techniker auf die Arbeit des Vereines aufmerksam machte, der Kindern Familien-Geborgenheit, Hilfe und Unterstützung gibt, deren Familien dies nicht können.

„So habe ich angefangen, auch ab und zu einmal etwas zu spenden, einfach so wenn etwas übrig war. Anstatt der zehnten CD legte ich eben dieses Geld zur Seite.“

 

Aus „ab und zu“ wurde im Laufe der Jahre Regelmäßigkeit. Und mit wachsendem Erfolg seines Unternehmens für Solarenergie-Techniken wuchsen auch die Beträge seiner Spenden. Vor einigen Jahren verband er eine Geschäftsreise nach München mit einem Besuch in der Spenden- und Schenkungs-Abteilung des SOS-Kinderdorf e.V. und machte sich ein eigenes Bild von der Arbeit des Vereins. „Ich bin nun mal ein Techniker, der mit Formeln arbeitet und am Ende eines Prozesses ein klares Ergebnis hat. Bei SOS-Kinderdorf ist die Gleichung für mich ohne eine Unbekannte aufgegangen.“

Seitdem spendet Fritz Hauser mehrmals im Jahr, oftmals in Projekte, die neu ins Leben gerufen werden. „Ich habe vor 15 Jahren ein Unternehmen gegründet, kurz danach eine Familie. Der Erfolg der Firma ist Lohn der Arbeit und macht mir Freude. Dass es meiner Familie und meinem Sohn rundum gut geht und ich tagtäglich unser gemeinsames Leben genießen kann, erfüllt mich mit Glück und Dankbarkeit.


„Ich möchte, dass so viele Kinder wie möglich glücklich aufwachsen können. Deswegen spende ich und SOS-Kinderdorf e.V. ist der beste Partner, den ich mir dafür wünschen konnte.“

 

Die Familientradition der Hausers lebt mittlerweile schon in der nächsten Generation weiter: Stefan, der Sohn von Fritz Hauser, hat zwei Spardosen: Der Porzellan-Fußball für sich und eine Kleeblatt-Dose für SOS-Kinderdorf e.V. „Einmal kam er zu mir und ich dachte schon, dass er etwas angestellt hatte, so wie er schaute. Doch dann bat er mich, fünf Euro für Berggorillas spenden zu dürfen. Natürlich haben wir dies dann auch sogleich gemacht, auch wenn ich immer noch das Gefühl habe, dass mein Kleiner dabei auch irgendwie ein schlechtes Gewissen hatte“, erinnert sich der Vater lachend.

 

„Unternehmer“. Eine Bezeichnung, die bei Fritz Hauser viel mehr bedeutet als nur einen Berufsstand. Fritz Hauser ist Unternehmer des Herzens und voller Nachhaltigkeit. Denn er investiert in die Zukunft, in die Anlagen „Glücklichsein“ und „Kinderlachen.“

 

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