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Tierwelt

19.05.2015 06:25 Alter: 4 yrs

Hunde und Senioren? Passt!

Kategorie: Freizeit + Hobby, Reisen und Wandern, Tierwelt

Für viele Menschen lässt sich ein Hund mit dem Berufsalltag nicht vereinbaren. Eine Umfrage der Agila-Haustierversicherung zeigt,

Foto: djd/Agila/Robert Kneschke/Fotolia.com

Warum ältere Menschen und Hunde voneinander profitieren können

(djd/pt). Für viele Menschen lässt sich ein Hund mit dem Berufsalltag nicht vereinbaren. Eine Umfrage der Agila-Haustierversicherung zeigt, dass nur 17 Prozent der Arbeitgeber Hunde im Büro dulden. Daher wird der Wunsch nach einem Vierbeiner oft verschoben. Die Folge: Ein Drittel der Hundebesitzer in Deutschland ist über 60 Jahre alt. Aber das hat auch Vorteile: Senioren eignen sich in vieler Hinsicht besonders gut als Tierhalter. Und andersherum sind Hunde ideale Begleiter für Senioren.

Ein Hund hält Senioren fit, sowohl körperlich als auch geistig: Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird schon durch regelmäßige Spaziergänge merklich verringert. Die tägliche Gassirunde reicht aus, um den Kreislauf zu stimulieren. Zugleich ist die Erziehung eines Hundes eine anspruchsvolle Aufgabe. Hilfe gibt es im Internet: "Wir bieten eine Online-Sprechstunde an, in der Hundetrainer Tipps zu Erziehungsfragen geben. Dort registrieren wir einen zunehmenden Beratungsbedarf bei Hundebesitzern aller Altersgruppen, auch bei älteren Menschen", so Agila-Sprecher Marco Brandt.

Aber auch Hunde profitieren von Senioren, denn ein Hund braucht Aufmerksamkeit. Senioren haben mehr Zeit, sich mit dem Tier zu beschäftigen als Berufstätige. Der Hund zahlt die gemeinsame Zeit mit Treue und Gehorsam zurück. Der Mensch und seine Fellnase gelten als beste Freunde - für Senioren gilt das ganz besonders.