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Tierwelt

07.04.2015 20:09 Alter: 5 yrs

Auf eine tierisch gute Freundschaft

Kategorie: Tierwelt

Der Tag des Hundes feiert den besten Freund des Menschen

(djd/pt). Die Deutschen lieben tierische Mitbewohner. Das ist zumindest das Ergebnis einer Umfrage der Haustierversicherung Agila: 26 Prozent der Befragten halten eine Katze, 22 Prozent haben einen Hund und immerhin 16 Prozent nannten kleinere Tiere wie Fische, Hamster oder Meerschweinchen. Damit landet der Hund zwar nur auf dem zweiten Platz, inoffiziell hat er jedoch die Schnauze vorn und wird liebevoll als "der beste Freund des Menschen" bezeichnet. Der Verband für das Deutsche Hundewesen trägt dieser Freundschaft seit 2010 mit dem "Tag des Hundes" Anfang Juni Rechnung - ein guter Anlass, das Verhältnis von Hund und Mensch etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Im Trend: Mischlinge und der Name Luna

Über fünf Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Zu den beliebtesten Hunderassen gehören Mischling, französische Bulldogge und Labrador. Die beliebtesten Namen sind Luna, Emma und Amy. Das ergibt eine Auswertung von Kundendaten der Haustierversicherung. "Wir beobachten, dass Hundebesitzer häufig Namen wählen, die auch für Kinder beliebt sind oder sich an Stars und Filmfiguren orientieren. Luna bedeutet im Lateinischen und Italienischen ‚Mond‘ und wird in vielen Liedern besungen. Emma ist seit Jahren der beliebteste Name für neugeborene Mädchen", berichtet Marco Brandt, Sprecher von Agila.

Hunde helfen der Liebe auf die Sprünge

Anlässlich des "Tag des Hundes" ernennt der Verband für das Deutsche Hundewesen jährlich einen Botschafter. 2014 übernahm Moderatorin Jana Ina Zarrella das Amt. "Durch Hunde lernt man einfach, dass die Liebe selbstverständlich sein kann", sagt sie. Und Liebe ist ein gutes Stichwort, denn Hundebesitzer flirten besser. Das zeigt eine andere Umfrage unter 500 Hundebesitzern. Die Vierbeiner erleichtern vor allem den Gesprächseinstieg: Herrchen und Frauchen werden häufiger angesprochen, wenn sie mit ihrem Liebling unterwegs sind. Außerdem leben Hundebesitzer entspannter: "Haustiere sorgen für Ausgeglichenheit: Beim Spielen mit dem Tier können Besitzer den Alltagsstress vergessen", weiß Marco Brandt.


Mit Hund ins Büro?

(djd). Die meisten Hunde werden von Familien gehalten, und das, obwohl die Zahl der Single-Haushalte zunimmt. Ein Grund dafür könnte sein, dass es als Single oft schwer ist, Job und Hund unter einen Hut zu bringen: Denn ein Studienergebnis der Agila Haustierversicherung zeigt, dass nur 17 Prozent der Hundebesitzer ihr Tier mit ins Büro bringen dürfen. Vielleicht ist der Tag des Hundes ein guter Anlass, das Thema beim Arbeitgeber einmal anzusprechen.