Aktuelle Seite: Start
Sonntag, 12.02.2012

icon Themenauswahl:

Schlagzeilen

04.03.2010 14:46 Alter: 2 Jahre

Telefon-Ratgeberaktion mit erfahrenen Gesundheitsexperten:

Beitrag vorlesen Kategorie: Gesundheit + Wellness, Ratgeber, Schlagzeilen
Von: Herbstzeit Team

Telefon-Ratgeberaktion mit erfahrenen Experten: Impfen gegen Krebs

Impfen gegen den Krebs

Impfen gegen den Krebs


Ab sofort gibt es bei herbstzeit.de einen neuen Service für unsere Mitglieder.

Wir werden Experten zu Herbstzeit holen, die unsere Mitglieder kostenfrei unter einer 0800er Telefonnummer anrufen können.

Nächste Aktion: Impfen gegen Krebs

Telefon-Ratgeberaktion mit erfahrenen Gesundheitsexperten

Donnerstag, 11. März 2010, 10 bis 16 Uhr

Kostenlose Rufnummer: 0800 – 000 55 32

Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 6.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, rund 1.700 sterben pro Jahr daran. Außerdem entdecken Ärzte jedes Jahr bei zehntausenden Frauen in Deutschland im Rahmen der Krebs-Früherkennung auffällige Zellveränderungen oder Krebsvorstufen – die Betroffenen erleiden große psychische und körperliche Belastungen durch die dann nötigen Untersuchungen oder Behandlungen. Jährlich werden hierzulande etwa 140.000 chirurgische Eingriffe, sog. Konisationen, nach der Diagnose einer Krebsvorstufe durchgeführt. Die Krebsvorstufen und der Gebärmutterhalskrebs selbst werden durch humane Papillomviren (HPV) verursacht. Seit Anfang 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland für junge Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren eine Impfung, die Erkrankungen, die durch die HP-Virentypen HPV 16 und HPV 18 verursacht werden, vorbeugt. Aus diesem Grund übernehmen auch die Krankenkassen die Kosten für die Impfung bei dieser Altersgruppe. Im August 2009 bekräftigte die STIKO ihre Empfehlung erneut, nachdem sie aktuelle Studiendaten noch einmal durchleuchtet hatte. Dennoch ist die Impfung nicht unumstritten: Impfexperten und Impfkritiker führen seit Monaten eine kontroverse Diskussion über Wirksamkeit und Nutzen dieser Impfung. Die Folge: Mädchen und junge Frauen stehen verunsichert vor der Entscheidung, ob sie sich gegen HPV impfen lassen sollen oder nicht.

Erkrankungen verhindern 


Der deutsche Medizin-Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen wendet sich gegen diese Negativkritik und gegen Aussagen, die in der Spritze eher eine Gefahr sehen. Seine Forschungsergebnisse, die bewiesen haben, dass eine Infektion mit Papillomviren Krebs auslösen kann, bildeten die Grundlage für die Entwicklung der Impfung. „Sie verhindert, dass junge Frauen sich mit den entsprechenden Virentypen anstecken“, sagt zur Hausen. Die Impfung verringere auch die Zahl chirurgischer Eingriffe, bei denen Krebsvorstufen entfernt werden. Wichtig sei hierbei allerdings, die Mädchen möglichst vor dem ersten Sexualkontakt zu impfen.
Wie lange der Impfschutz anhält, wird derzeit noch beobachtet. Da die Wirksamkeit des Impfstoffes in umfangreichen Studien nachgewiesen werden konnte, hat es die Impfkommission als „kaum vertretbar“ angesehen, diese von den Krankenkassen bezahlte Vorsorgemöglichkeit auf spätere Geburtsjahrgänge zu verschieben. Die Gesundheitsbehörden – auf europäischer Ebene die europäische Arzneimittelkommission EMEA mit Sitz in London und für Deutschland das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) mit Sitz in Langen – haben die zwei HPV-Impfstoffe auf Basis umfangreicher klinischer Studien zugelassen. In diesen Studien konnten die Impfstoffhersteller die Wirksamkeit (mit der Impfung können 70 Prozent der Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen vermieden werden) und Sicherheit nachweisen. Da die restlichen 30 Prozent durch HP-Viren verursacht werden, gegen die es momentan noch keinen Impfstoff gibt, erscheint für Mädchen und Frauen die Kombination aus Impfung und regelmäßiger Früherkennung als ein guter Weg.

Kompetente Beratung ist das A und O 

Für wen ist die Impfung geeignet? Welche Argumente sprechen dafür, welche dagegen? Wie sicher ist die HPV-Impfung? Diese und viele weitere Fragen können die Leser bei der Telefon-Ratgeberaktion am 11. März von 10 bis 16 Uhr vier Experten stellen und sich ausführlich beraten lassen.

Am Telefon sitzen für Sie:

Prof. Dr. med Monika Hampl, stellvertretende Direktorin der Universitätsfrauenklinik Düsseldorf, u. a. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Arbeitsgemeinschaft für Infektionen und Infektionsimmunologie in der Gynäkologie und Geburtshilfe (AGI).

 

 

 

Dr. med. Ralph Thoms, Arzt für Innere Medizin und Spezialist für Schmerztherapie, erfahrener Referent zum Thema Impfen.

 

 

 

 

Dr. med. Jörg Hornivius, niedergelassener Arzt für Kinderheilkunde, Experte in Sachen Impfstoffstudien und gefragt für Vorträge zum Thema Impfmanagement in der Praxis.

 

 

 

 


Ralph Köllges, niedergelassener Arzt für Kinderheilkunde, zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten zählt das Impfwesen. Köllges betreibt eine Impfpraxis mit ca. 12000 Impfungen pro Jahr, bietet eine Reisemedizinische Beratungsstelle mit Gelbfieberimpfstelle, beteiligt sich an Impfstudien und hält als Referent zahlreiche Vorträge zu diesem Thema. Zudem beschäftigt er sich mit pädiatrischer Pneumologie, Umweltmedizin und Allergologie und ist unter anderem als Neurodermitis- und Asthmatrainer aktiv.


Rufen Sie an! Persönlicher Expertenrat unter der kostenfreien
Rufnummer 0800 – 000 55 32