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22.11.2019 11:35 Alter: 22 days

Sicherheit im Notfall - zuhause und mobil

Kategorie: Sicherheit und Service

Senioren haben ein höheres Risiko zu verunfallen oder zuhause, sowie von unterwegs aus Hilfe rufen und ein Problem melden zu müssen. Für die Senioren, aber auch für ihre Angehörigen ist die Anerkenntnis dieser Tatsache oftmals schwer.

Sicherheit für Senioren im Notfall


Senioren haben ein höheres Risiko zu verunfallen oder zuhause, sowie von unterwegs aus Hilfe rufen und ein Problem melden zu müssen. Für die Senioren, aber auch für ihre Angehörigen ist die Anerkenntnis dieser Tatsache oftmals schwer. Mit diesen Tipps wird der Alltag für Senioren sicherer und damit auch für die Familie einfacher.


Hausnotrufsysteme, Telefone mit großen Tasten und einer leicht erkennbaren Notruf-Funktion, Notfallarmbänder und viele weitere technische Gadgets bringen Sicherheit ins Leben von Senioren. Doch ist es nicht ungewöhnlich, das der Vater oder die Mutter diese Ausstattung ablehnen und felsenfest bekunden, dass sie zwar älter aber nicht gebrechlich sind. Die Gesellschaft wird immer älter und das Leben in den eigenen vier Wänden ist ein Herzenswunsch der meisten Senioren. Um diesen zu erfüllen und dabei ein gutes Gewissen zu haben, können Kinder und Enkel mit wenigen Details vorsorgen und den anfänglichen Widerstand der Senioren mit Erklärungen zu den Vorteilen ad acta legen.
Sich sicher fühlen heißt, für alle Situationen gerüstet zu sein


In Häusern für ältere Bürger sind Notrufsysteme vorinstalliert. Gut erreichbar und in auch bei Sehproblemen erkennbarer Größe befindet sich ein Hausnotrufknopf an einem gut erreichbaren Ort in der Wohnung. Doch bei Senioren die im Eigenheim leben sieht die Sicherheitsausstattung deutlich dürftiger aus. Und das, obwohl die Risiken im eigenen Haus mit Grundstück größer sind als in einer Mietwohnung mit barrierefreier Ausstattung. Die Nachrüstung der eigenen vier Wände mit Assistenzsystemen, beispielsweise mit einer automatischen Abschaltung für den E-Herd oder Leuchten die mit Bewegungsmelder angehen sind zwei innovative und gefahrenreduzierende Ideen. Bei den Nachkommen sehr beliebt sind so genannte Notfallarmbänder, die auf Knopfdruck eine Verbindung zur Ersten Hilfe oder zu einer Assistenzstelle herstellen. 
Nach einem Sturz ist der Gang zum Telefon nicht immer möglich, während der Druck auf den Notfallknopf am Handgelenk auch in liegender Position erfolgen kann. Es ist ein nicht von der Hand zu weisender Fakt: Die meisten Unfälle passieren in den eigenen vier Wänden und resultieren auf Unachtsamkeit oder einem schnellen Schritt zur Tür, der mit einem Ausrutscher endet und vor allem Senioren zu Fall bringt. 


Großtastentelefone im Haus und als Funksystem für Draußen 


Das Festnetztelefon mit großen Tasten sorgt für den einfachen Anruf im Notfall von zuhause aus. Doch auch unterwegs kann sich ein Problem mit dem Bedarf zur schnellen Hilfe aufzeigen. Hier kann ein Funksystem für Sicherheit sorgen und ausschließen, dass der dringend notwendige Hilferuf aufgrund eines Mobilfunklochs nicht abgesendet werden kann. Tragbare Geräte können und sollten mit GPS ausgestattet sein. So können sich Kinder und Enkel über ihr eigenes Smartphone über das Wohlbefinden ihrer Eltern oder Großeltern in Kenntnis setzen. Was auf den ersten Blick wie eine Kontrolle anmutet, dient in Wirklichkeit der Risikovermeidung und sorgt für eine schnelle Reaktion der Angehörigen bei Notfällen. Die Produkte selbst sind nicht erklärungsbedürftig. Warum man sich wohler fühlt, wenn Senioren sicherheitsbewusster unterwegs sind und im Notfall Hilfe rufen können, lässt sich in einem gemeinsamen Gespräch innerhalb der Familie plausibel und ohne Zweifel an der Alltagskompetenz der Eltern erläutern.
In Notfällen kann es auf Sekunden ankommen. Daher sind Telefone mit kleinen Tasten und der manuellen Anwahl des Notdienstes keine Option. Besser ist ein Großtastentelefon mit Notfallknopf, der mit einem Druck bedienbar ist und automatisch eine Verbindung zur nächsten Rettungsleitstelle aufbaut.


So leben Senioren sicher in den eigenen vier Wänden
 


Kleine Assistenzen machen das Leben leichter. Nicht nur für Senioren, sondern auch für sich sorgende Angehörige. Der per Knopfdruck erreichbare Notruf, Sicherheitssysteme wie Brandmelder und die automatische Abschaltung des Herdes sind Beispiele, die in der heutigen Zeit ohne größeren Aufwand realisierbar sind. Auch ein Notfallarmband mit GPS und Notruffunktion kann zum Lebensretter im Seniorenalltag werden.