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19.12.2018 12:42 Alter: 94 days

Gut geschützt durch Wald & Flur: Wie Sie die richtige Jagdbekleidung wählen!

Beitrag vorlesen Kategorie: Freizeit + Hobby

Die richtige Jagdbekleidung schützt vor Kälte und vor Überhitzen

Die Jagd ist ein leidenschaftliches Hobby. Damit man sich bei der Jagdwohl fühlt und man Spaß hat, muss die richtige Jagdbekleidung gewählt werden.

Die Jagd ist nicht nur eine große Leidenschaft und ein besonderes Erlebnis für viele Männer und Frauen, sondern gleichfalls eine gesundheitsfördernde Aktivität in der freien Natur. Die richtige Bekleidung spielt dabei eine große Rolle.

Der Wald als Heilmittel für Körper und Geist

Die freie Natur, die saubere Luft, das ausgeglichene Klima: Über viele Jahre hinweg belegen Studien, dass uns der Aufenthalt in der Natur besonders gut tut. Kaum eine andere Umgebung wie der Wald hat so viele positive Einflüsse auf die Gesundheit – und das merken auch Jäger und Jägerinnen.

Die Bewegung an der frischen Luft hält fit und stärkt das Immunsystem; Muskeln und Knochen bleiben erhalten; das natürliche Tageslicht fördert einen gesunden Schlaf; die Ruhe, die Gerüche und Umgebung reduzieren Stress und sorgen für Entspannung; unter anderem sinkt auch Bluthochdruck; das Gehen auf unebenen Waldpfaden, das Aufspüren von Fährten und die Suche nach Wild fördern die Konzentration.Das sind viele Gründe, um sich in der Natur aufzuhalten.

Die richtige Jagdbekleidung: Was Sie vor Kälte, Nässe & anderen Widrigkeiten schützt!

Von den gesundheitlichen Aspekten der freien Natur profitiert man nur, wenn die richtige Jagdbekleidung zum Beispiel von Hubertus-Fieldsports gewählt wird und man weder bei langen Ansitznächten friert noch auf der Pirsch ins Schwitzen kommt und sich darüber erkältet. Wer sich nach dem Zwiebelprinzip einkleidet, kann schnell auf schwankende Wetter- und Temperaturbedingungen reagieren. Aber nur, wenn die Schichten auf einander abgestimmt sind, können Wärmestau, Nässe und Kälte vermieden werden.

Das Zwiebelprinzip besteht in der Regel aus drei Schichten:

 Die erste Schicht (Base Layer) liegt direkt auf der Haut und umfasst daher vor allem Unterwäsche bzw. Funktionswäsche – im Sommer ein T-Shirt oder Hemd – und Socken. Als Materialien eignen sich grundsätzlich atmungsaktive Stoffe wie bspw.Kunstfaser oder auch Naturprodukte wie bspw. Wolle. Für kalte Tage eignet sich Merinowolle, die besonders gut wärmt und Feuchtigkeit nach außen transportiert.

 Die zweite Schicht (Mid Layer) sorgt für Isolation. Wie gut die Wärmefunktion sein soll, hängt von den Außentemperaturen ab. Von leichten T-Shirts über Westen und Fleecejacken bis hin zu dünnen Softshelljacken kann vieles als zweite Schicht getragen werden.

 Die dritte Schicht (Shell Layer) dient in erster Linie zum Schutz vor Wind, Nässe und Schnee. Bei trockenen Bedingungen reicht bereits eine winddichte Softshelljacke, bei Regen empfiehlt sich eine wasserabweisende Hardshelljacke. Idealerweise bringt die Jacke, trotz wind- und wasserdichter Außenschicht, eine gewisse Atmungsaktivität mit. Bei der Jagd gilt es nicht nur entsprechend der Jahreszeit und Wetterlage die passende Bekleidung anzuziehen, sondern auch in Abhängigkeit zur Jagdart.


Signalkleidung für gute Sichtbarkeit bei der Drückjagd

Als Bewegungs- und Gesellschaftsjagd verbindet die Drückjagd zwei Besonderheiten: Sie sind sehr aktiv und bewegen sich ggf. ohne Wetterschutz wie bspw. Einen Hochsitz bei der Ansitzjagd durch die Natur (Streife) oder sitzen auf einem Drückjagdbock und warten auf anwechselndes Wild. Zudem müssen Sie sich davor schützen, von anderen Jagdteilnehmern übersehen zu werden. Für die Drück- und Treibjagd empfiehlt sich daher atmungsaktive Signalkleidung. Speziell die Jagdjacke sollte in leuchtenden Signalfarben sein, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Für eine hohe Bewegungsfreiheit wählen Sie eine bequeme, flexible Hose. Idealerweise sind beide Kleidungsstücke mit einer atmungsaktiven Membran versehen, damit Sie auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet sind. Für die Drückjagd im Herbst und Winter empfiehlt sich zudem eine beheizbare Weste. Der Vorteil: Sie sind zuverlässig vor Kälte geschützt und können sich trotzdem frei bewegen, ohne zu dicke Kleidung zu tragen.

Leichte Jagdbekleidung für maximale Bewegungsfreiheit auf der Pirsch

Der Erfolg der Pirsch hängt von vielen Faktoren ab: Unter anderem der Windrichtung, einer geräuscharmen Bewegung sowie der richtigen Jagdbekleidung. Für die Pirsch eignet sich Tarnkleidung aus geräuscharmen Materialien wie zum Beispiel Loden. Zumindest das Oberteil (Jacke, Weste, Pullover) sollte im Idealfall in Camouflage sein, damit Sie sich unbemerkt möglichst nah dem Wild nähern können. Eine leichte Hose bietet maximale Bewegungsfreiheit.

Wenngleich Gesicht und Handfläche verhältnismäßig klein sind, kann die helle Haut absolut verräterisch sein und das Wild auf Sie aufmerksam machen. Wählen Sie daher zusätzlich eine Kopfdeckung (Cap für den Sommer, Mütze für den Winter) sowie leichte bzw. wärmende Handschuhe für die Pirsch.

Warme, bequeme Bekleidung für den Ansitz

Auf dem Ansitz kann es nicht nur im Winter, sondern auch im kalten Frühjahr oder in späten Herbstnächten kalt werden. Durch das lange Sitzen findet keine Bewegung statt, die Sie wärmt. Das muss dann isolierende Kleidung übernehmen. Wählen Sie eine bequeme, wärmende Hose, damit diese beim langen Sitzen nicht unangenehm drückt. Thinsulate oder Primaloft Fütterung hält im Winter zuverlässig warm. Als Oberbekleidung können Sie eine dicke, wärmende Jacke wählen. Diese muss auch nicht zwangsläufig über eine Membran verfügen, da Sie in der Regel vom Ansitzdach vor Regen und Schnee geschützt werden.


Zuverlässige Tarnkleidung für die Flugwildjagd

Flugwild verfügt über ein sehr gutes Sehvermögen und erkennt sogar Farben im UV-Bereich, weil ihr eigenes Federkleid in diesen Farben reflektieren. Bekleidung in Signalfarben wäre hier absolut fatal. Für die erfolgreiche Jagd auf Flugwild benötigen Sie Jagdbekleidung, die der Vegetation angepasst ist. Praktisch sind leichte Tarnanzüge, die man sich einfach überziehen kann. So können Sie darunter die gewohnte Jagdbekleidung tragen. Achten Sie aber auch hier darauf, dass helle Hautparteien an Händen und im Gesicht gut getarnt sind.


 
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