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13.04.2018 06:51 Alter: 8 days

Die besten Tipps zum Geld sparen mit Ökostrom

Beitrag vorlesen Kategorie: Bildung + Wissen

Ökostrom muss nicht teuer sein. Der Wechsel zu einem Stromanbieter ist einfacher, als man denkt. Vergleichen lohnt sich.

Stromkosten sparen mit Ökostrom - die besten Tipps zum Wechseln


Wer nach einem günstigen Stromanbieter sucht, findet diese inzwischen auch bei jenen, die Ökostrom

als "grüne Energie" anbieten. Längst haben die Stromanbieter auf die Nachfrage der Menschen reagiert: Sie bieten Ökostromtarife an, die sich durchaus mit den regionalen Tarifen der örtlichen Stromversorger messen können und konkurrenzfähig sind. 

 


Erst den Grundtarif vergleichen


Wer seinen bisherigen Stromanbieter wechselt, kann nicht nur monatliche Stromkosten sparen, sondern gleichzeitig etwas Gutes zum Schutz der Umwelt beitragen. Umweltfreundlich produzierter Strom ist nachhaltig - und verursacht dabei nicht zwangsläufig höhere Kosten. Vergleichsportale gestatten einen Überblick über die angebotenen Tarife.

In der Bundesrepublik gibt es weit mehr als einhundert unterschiedliche Unternehmen, von denen sich die Menschen mit dem nötigen Strom beliefern lassen können. Jeder von dieser Anbietern muss einen sogenannten Grundtarif in seinem Portfolio anbieten: Auf diese Grundtarifversorgung hat jeder Einwohner einen rechtlichen Anspruch, auch dann, wenn er einen Eintrag im sogenannten Schufa-Verzeichnis hat.

Dieser Grundtarif ist in der Regel der teuerste Tarif, mit allen anderen lassen sich Stromkosten sparen.

Mit Ökostrom können Sie Geld sparen

Wer wirklich mit Ökostrom Stromkosten sparen möchte, muss nicht nur den Grund- und Arbeitspreis der einzelnen Anbieter miteinander vergleichen, sondern auch einige wichtige Vertragsdetails beachten. Hat der aktuelle Vertrag nur eine relativ kurze Laufzeit und geht höchstens über ein bis anderthalb Jahre, lässt sich dieser bei einem Anbieterwechsel relativ leicht kündigen. Ebenso sollte die Möglichkeit einer Sonderkündigung beachtet werden, aber auch, ob der Stromanbieter Abschlagszahlungen oder Vorauszahlungen haben möchte.

 

Eine Vorauszahlung verlangt der Stromanbieter bei Abschluss des Vertrages. Dabei orientiert er sich am Verbrauch der vergangenen Jahre. Kommt es während der Vertragslaufzeit zur Insolvenz des Anbieters, kann dieser keinen Strom mehr liefern und die Vorauszahlung ist ebenfalls weg. Wer dann nicht ohne Strom auskommen möchte, muss sich diesen schnell von einem anderen Versorger liefern lassen. Bei einer Abschlagszahlung wird der Verbrauch über das Jahr hinweg entweder geschätzt oder abgelesen und richtet sich nach der Anzahl der Personen, die im Haushalt leben.

So funktioniert der Wechsel

Sind die Tarife für Ökostrom miteinander verglichen? Lassen sich damit Stromkosten sparen? Dann sollte zuerst der neue Vertrag abgeschlossen werden. Erst wenn dieser rechtskräftig unter Dach und Fach ist, darf der bisherige Vertrag beim alten Stromversorger gekündigt werden. Damit ist die Versorgung mit Strom in jedem Fall sicher gestellt. Wird ein neuer Antrag auf Versorgung mit Ökostrom gestellt, wird dieser zunächst vom Energieversorger geprüft, er nimmt ihn an oder lehnt ihn ab. Normalerweise wird ein solcher Antrag angenommen. Erst danach wird der eigentliche Vertrag für die Lieferung von Ökostrom abgeschlossen. Sobald dieser zugeschickt wurde, kann der alte Vertrag gekündigt werden. Hierbei ist auf die entsprechende Frist und Form zu achten. Bei einem Wechsel des Grundtarifs kann der neue Energieversorger selbst den Vertragswechsel übernehmen. Wer sich jedoch für einen Wahltarif entschieden hat, um damit Stromkosten zu sparen, sollte lieber per Einwurf- oder Übergabeschreiben persönlich und schriftlich selbst kündigen. Gibt es Schwierigkeiten, muss der Kunde selbst beweisen, dass der Energieversorger die Kündigung des Vertrages tatsächlich erhalten hat.

Klimaschutz persönlich nehmen

Wer sich für Ökostrom entscheidet, verbessert seine persönliche Klimabilanz und verringert seinen

biologischen Fußabdruck. Während bei der Herstellung von einer Kilowattstunde Strom in einem

herkömmlichen Kraftwerk rund ein halbes Kilogramm Kohlendioxid anfällt, wird zum Beispiel der Ökostrom von PST Purenergy ohne Kohlendioxid erzeugt. Wohnen drei Personen in einem Haushalt und werden mit Еkostrom versorgt, werden damit bereits zwei Tonnen dieses Schadstoffes pro Jahr vermieden. Auch wenn die Bundesregierung die Abschaltung der Atommeiler angeordnet hat, dienen immer noch neun von ihnen zur Stromerzeugung. Doch die Energiewende ist richtig und vor allem notwendig. Inzwischen wird bereits ein gutes Viertel des jährlich verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt. Viele Privatpersonen haben investiert und damit für einen solch großen Anteil gesorgt. Dahingegen haben sich die großen Energieversorger auf ihre vorhandenen Anlagen konzentriert und nur wenig in Windkraft, Solaranlagen oder Biomasseanlagen investiert. Sie möchten lieber ihre alten Kraftwerke so lange wie möglich am Netz halten, mit diesen Strom erzeugen und satte Gewinne einstreichen. 

Die regenerativen Energiequellen werden gefördert


Dank des EEG-Gesetzes (Gesetz zur Förderung von Erneuerbaren Energien) wird der aus regenerativen Quellen erzeugte Strom abgenommen und die Erzeuger bekommen entsprechende Preise dafür gezahlt. Wer sich für "Grüne Energie" entscheidet, sorgt dafür, dass die verbleibenden Atommeiler möglichst bald abgeschaltet werden und auch die umweltschädlichen Kohlekraftwerke möglichst bald weniger werden.

SchlieІlich soll unsere Umwelt sauber werden.


 
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