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Mit der Ruhe kommt der Schmerz
Kategorie: Ratgeber, SchlagzeilenArthrose - auch bei Kälte in Bewegung bleiben

In der Gruppe mit anderen Arthrosepatienten fällt vielen Betroffenen regelmäßiges Bewegungstraining leichter.
(rgz). Sind die Tage nass und kalt, gehen die wenigsten gern vor die Tür. Vor allem Arthrosepatienten tun sich schwer, in Bewegung zu bleiben, denn ihre Gelenke schmerzen jetzt besonders oft. Kühle Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und sinkender Luftdruck werden für den zunehmenden Schmerz verantwortlich gemacht. Doch Kälte zu meiden und in warmen Räumen zu bleiben ist die falsche Strategie, um der in Schüben auftretenden Erkrankung zu begegnen. Ein Mangel an Bewegung lässt die schmerzhaften Beschwerden nur noch schlimmer werden und leistet letztlich sogar dem Fortschreiten der Krankheit und der Versteifung der Gelenke Vorschub.
Täglich spazieren gehen
Experten raten Betroffenen daher - je nach Ausprägung der Erkrankung und der individuellen Fitness - zu einem täglichen Spaziergang in warmer, winddichter Kleidung. Auch Walking, Wandern, Radfahren, Schwimmen, Gymnastik, Yoga und Aquajogging werden empfohlen, um die Gelenke in Bewegung zu halten. Ein Saunagang im Anschluss heizt nicht nur ein, sondern aktiviert durch warme und kalte Wechselduschen zudem antientzündliche und schmerzlindernde Stoffe. Im akuten Arthroseschub ist von derartigen Wärmeanwendungen allerdings abzuraten, um die Entzündung nicht zu verschlimmern. Im Hinblick auf eine gelenkschonende Ernährung sollten Betroffene tierische Fette in ihrer Nahrung reduzieren. Fleisch und Wurstwaren enthalten in hoher Konzentration Arachidonsäure, die entzündungsfördernd wirkt.
Vitamin E fängt freie Radikale
Während der akuten Entzündung (aktivierte Arthrose) werden in den Gelenken vermehrt freie Radikale gebildet, die den Knorpel angreifen und zerstören. Antioxidantien können diesen Teufelskreis jedoch durchbrechen: Eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen, die in den vergangenen Jahren an deutschen Universitäten durchgeführt wurden, zeigt, dass vor allem der Radikalfänger Vitamin E - in Ergänzung zur Standardtherapie - in der Lage ist, den Verlauf von Arthrose günstig zu beeinflussen.
Seine positive Wirkung beruht vermutlich auf der Kombination von zwei Funktionen: So fängt hochdosiertes, natürliches Vitamin E wie beispielsweise in Optovit fortissimum, das in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich ist, zum einen die schädlichen freien Radikale ab, zum anderen kann es die Entzündung hemmen.
Der sich dadurch ergebende schmerzlindernde Effekt ist gut belegt und kann zu einer deutlichen Reduzierung der Schmerzmitteleinnahme führen. Dies ist für Arthrosepatienten besonders von Bedeutung. Herkömmliche Schmerzmittel können auf Dauer schwerwiegende Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Blutungen nach sich ziehen.
Quelle: djd
