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Das unterschätzte Risiko
Kategorie: Für die Frau, Neues aus der MedizinFür einen Herzinfarkt gibt es typisch weibliche Alarmzeichen Die Vorsorge vor dem Herzinfarkt ist auch für Frauen wichtig. Besonders dann, wenn sie beruflich oder privat stark unter Stress stehen.

Wenn es um die Verhinderung von Herz- und Kreislauferkrankungen geht, ist eine gesunde Ernährung - die reich an Vitalstoffen ist - für Männer und Frauen wichtig.
(djd/pt). Der geschlechtervergleichende Gesundheitsbericht des Robert-Koch-Instituts kommt zu einem alarmierenden Ergebnis. Danach beträgt die weibliche Sterblichkeit bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße 58 Prozent, während diese Rate bei den Männern um 17 Prozentpunkte geringer ausfällt.
Ein Grund: Herzinfarkte äußern sich je nach Geschlecht unterschiedlich: "Es besteht eine Besonderheit der Symptome, die bei Frauen oft nicht so eindeutig sind", erklärt der Mediziner und Pharmakologe Prof. Dr. med. Joachim Schmidt aus Dresden. "Oft empfinden die betroffenen Frauen keine konkreten Schmerzen, sondern leiden eher an Atemnot, Erschöpfung oder verspüren Schmerzen im Oberbauch. Häufig kommen Übelkeit, Erbrechen und kalte Schweißausbrüche hinzu". Besonders zu beachten sei, so Schmidt, das Infarktrisiko bei Frauen, die rauchen und die Pille nehmen. Das gelte vor allem, wenn zusätzlich noch ein erhöhter Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus und/oder Übergewicht bestünden. Auch Stress und ein Mangel an Biofaktoren - insbesondere an Magnesium - seien Risikofaktoren.
Zur Prävention empfiehlt Prof. Schmidt die Vermeidung oder konsequente Behandlung der genannten Risikofaktoren. Bei kardiovaskulären Erkrankungen rät der Spezialist zu Magnesiumorotat, "weil bei diesem Präparat der zusätzliche Schutz des Herzens durch das Orotat hinzukommt".
