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Gesundheit und Geschmack aus dem "Nonnengarten"
Kategorie: Bier und WeinDer Erntemonat September ist für die Brauer ebenso wichtig wie für die Winzer. Nicht nur die Trauben, auch der Hopfen muss jetzt geerntet werden, und dessen Qualität bestimmt maßgeblich den Geschmack des Gerstensafts mit.
(djd/pt). Beim Hopfenanbau fällt den meisten zuerst die bayerische Hallertau ein, dabei gedeihen die Dolden auch ausgezeichnet in der Eifel, wo der Hopfenbauer Herbert Dick den berühmten Siegelhopfen direkt vor den Toren der Bitburger Braugruppe anbaut, die er auch exklusiv beliefert.Natürliche Konservierung mit guten InhaltsstoffenDer Hopfen verleiht mit Aroma- und Bitterstoffen Geschmack, sorgt für stabilen Schaum und macht das Bier ohne Konservierung haltbar. Neben ihrem einzigartigen Aroma enthalten die Hopfendolden auch jede Menge gesunde Inhaltsstoffe. "Hopfen enthält viele gesunde Wirkstoffe. Seine beruhigende Wirkung kannte man schon im Mittelalter. Neuere Forschungen zeigen, dass er sogar den Cholesterinspiegel senken und Herzerkrankungen verhindern kann", berichtet Dick. Die positiven Wirkungen des Hopfens entfalten sich auch im Bier, wobei ein gutes Premium-Pils natürlich zuerst einmal seines frischen Geschmacks wegen genossen wird.Premium-Brauereien wie Bitburger legen deshalb auch besonderen Wert auf eine sorgfältige Auswahl des Hopfens. Experten nehmen vor Ort beim Bauern Proben der reifen Dolden und begutachten ihre Qualität, bevor sie ihn zur weiteren Verarbeitung freigeben.Beruhigend und schlafförderndWegen seiner beruhigenden und schlaffördernden Wirkung wurde der Hopfen im Jahr 2007 zur Arzneimittelpflanze des Jahres gekürt. Diese Wirkung haben besonders Mönche und Nonnen schon lange entdeckt - sie waren es auch, die als erste erkannten, dass Hopfen sich auch dazu eignet, Bier haltbar zu machen. Dass das Hopfenfeld auch "Nonnengarten" genannt wird, hat aber einen anderen Hintergrund: Denn dort wachsen ausschließlich weibliche Pflanzen, da nur die weiblichen unbefruchteten Blüten zu den aromareichen Dolden reifen, die der Brauer für ein exzellentes Pils braucht.
Foto: djd/Bitburger

Foto: djd/Bitburger

