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Auto und Motorrad

30.06.2008 14:29 Alter: 4 Jahre
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Erinnerung an ruhmreiche Zeiten

Kategorie: Autos und Zubehör

Der Skoda Superb 1.4 TSI: Tschechische Volkswagen-Tochter gibt mit dem Superb mächtig viel Gas. In den 20er und 30er Jahren stellte Skoda bereits Fahrzeuge in der damaligen Luxusklasse her.

Mit seinen gelungenen Proportionen, erstklassiger Verarbeitung, vielen Sicherheitsdetails und einer betont attraktiven Preisgestaltung hat auch der neue Superb das Zeug zum Siegertyp.

Eines dieser trug den Namen Superb (1934 bis 1947), war sogar mit einem großvolumigen Vierliter-Achtzylinder-Triebwerk ausgestattet.

An diese ruhmreichen Zeiten soll auch die zweite Generation des derzeit größten Modells der VW-Tochter erinnern, die jetzt komplett neu vom Band rollt. Der Vorgänger wurde seit dem Start im Jahr 2001 über 130.000 Mal verkauft, der neue Skoda Superb soll alles noch viel besser können und weitere Rekorde aufstellen. Und er soll ebenfalls verwöhnte Fahrer der Oberklasse mit seinen Vorzügen überzeugen.

Damit das auch perfekt klappt, tritt der 4,84 Meter lange Wagen (ab 22.990 Euro) optisch deutlich dynamischer und eleganter auf. Er bietet reichlich Platz im Innenraum, dank des langen Radstands von 2,76 Metern fällt auch die Beinfreiheit im Fond ungewöhnlich groß aus. So geräumig sind sonst eigentlich Fahrzeuge eine Klasse höher. Bei der Wertanmutung innen peilt der Wagen ebenfalls deutlich höhere Klassen an. Um Kunststoff nicht wie Kunststoff aussehen zu lassen, haben sich die Ingenieure und Designer viel Zeit genommen. In den höheren Ausstattungslinien wertet Holz und feines Leder alles weiter auf.

Viel drin, viel dran ...
Bei den Ausstattungsdetails wurde ebenfalls nicht gespart, bis zu neun Airbags sind in den drei Linien Comfort, Ambition und Elegance mit an Bord. Ein umfangreiches Paket an Mehrausstattungen macht jeden Wagen zum Individualisten. Das reicht von Regen- und Lichtsensor, Reifendruckkontrolle, Brems- und Berganfahrassistent bis zum Parklenkassistent. Ebenso raffiniert ist das Frontlichtsystem „AFS“. Es bietet Abbiege-, Kurven-, Stadt- und Autobahnlicht, reduziert zudem die Reflektion von Regentropfen.
Clever zweigeteilt ist die Twindoor genannte Heckklappe. Sie lässt sich wie gewohnt öffnen, auf Wunsch schwingt sie komplett mit der Heckscheibe weit nach oben. Das Einladen von Gepäck wird so bis an das hinterste Ende des riesigen Kofferraums zum Kinderspiel. Bis zu 1.670 Liter passen rein – so wie in Kombis.  

Eindrucksvolle Motorisierung ...
In den Achtzylinder-Dimensionen seines Ahnen bewegt sich das Skoda-Flaggschiff zwar noch nicht, dennoch tritt es auch hier betont hochwertig auf. Je drei Benziner (122, 160, 260 PS) und Diesel (105, 140, 170 PS) stehen zur Wahl. Den 3,6-Liter Sechszylinder-Topmotor kombiniert Skoda serienmäßig mit Allradantrieb und Doppelkupplungs-Getriebe DSG. Sparsamster Motor ist der GreenLine 1.9 TDI mit 105 PS. Er soll im Durchschnitt mit nur 5,1 Liter Diesel je 100 Kilometer auskommen, die CO2-Emission liegt bei nur 136 g/km.
Fazit: Die neue Generation des Skoda Superb trägt den Namen eines feinen Oberklasse-Ahnen – und genauso fein rollt sie jetzt auch zu uns.



Der Skoda Superb hat das Format der E-Klasse, ist jedoch deutlich geräumiger. Praktisch: die zweigeteilte Heckklappe.
Foto: djd/Interpress/Skoda

 

Die 260 PS starke 3,6 Liter-Topvariante rollt mit raffiniertem Doppelkupplungs-Getriebe (DSG) vom Band.
Foto: djd/Interpress/Skoda