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Aktuelles aus Berlin
„Damals und Heute am Richardplatz“
Kategorie: BerlinLernen Sie auf amüsante und informative Art neue Aspekte von Neukölln kennen. „Damals und Heute am Richardplatz“. Es führt sie Reinhold Steinle – geborener Schwabe und gefühlter Berliner.
Freitag, 26. Sept. und Samstag, 11. und 25. Okt.
Beginn: 15 Uhr
Treff: Galerie Colognialwaren
Richardplatz 20
S + U Bahn Neukölln
Dauer ca. 90 Minuten
10,00 Euro Karte (davon gehen 2 Euro an eine
Neuköllner Kultureinrichtung)
Karten unter 030 – 5321 7401
(Sondertermine für Gruppen möglich).
Näheres zu Reinhold Steinle unter
www.neukoelln.tv
Der Richardplatz ist der alte Kern des vormaligen Rixdorf. 1737 siedelten sich in Rixdorf ausgewanderte Böhmen an, die wegen ihres reformatorischen Glaubens in ihrer Heimat verfolgt wurden. So kam es im Laufe der Zeit zu einer Zweiteilung des Ortes. Es gab ein „Deutsch-Rixdorf“ und ein „Böhmisch-Rixdorf“. 1751 erhielten die Böhmen einen eigenen Friedhof, der unter der Bezeichnung „Böhmischer Gottesacker“ heute der zweitälteste noch benutzte Friedhof in ganz Berlin ist.
Am 01.01.1874 wurde „Deutsch-Rixdorf“ mit „Böhmisch-Rixdorf“ zur Einheitsgemeinde „Rixdorf“ zusammengelegt.
1912 wurde der Bezirk wegen des „schlechten Rufs!“ ín Neukölln umgewandt.
Einigen dürfte noch das Lied „in Rixdorf ist Musike“ bekannt sein.
Bis heute finden sich in nunmehr 10ter Generation noch Nachfahren der böhmischen Einwanderer vor Ort.


