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Sonntag, 12.07.2020

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Rezepte aus Niedersachsen

In Zusammenarbeit mit dem Hädecke-Verlag präsentieren wir Ihnen überlieferte Rezepte mit kulturhistorischen Anmerkungen. 

 

Buchweizenpfannkuchen

Snobisten genießen sie heute für teures Geld als russische „Blinis“ und behaupten, dass es nichts
Besseres zu Kaviar gäbe.

Im eigenen Land waren deftige „Buchweizenpfannkuchen“ ein Bauernessen, und traditionsbewusste Feinschmecker genießen sie noch heute nach der heimischen Art.

Grundrezept:
500g Buchweizenmehl
Gut 1/2 l Milch
2 bis 4 Eier
Salz
1 kleine Prise Zucker
Fett für die Pfanne (Schmalz, Pflanzenfett, Öl)


Buchweizenmehl mit Milch, Eiern, Salz und ganz wenig Zucker zu einem glatten Teig verrühren. Am besten mehrere Stunden stehen lassen, damit das Mehl richtig ausquellen kann. Wenig Fett in der Pfanne erhitzen und darin etwa handtellergroße Pfannkuchen schön knusprig backen.

Hinweis: Heute ersetzt man gern 40–60% des Buchweizenmehls durch normales weißes Mehl (Type 405).

Bookweetenschubber

Diese Pfannkuchen waren eine Frucht des Raubbaus im Moor; man brannte große Moorflächen ab und säte Buchweizen in die Asche; die Ernten waren gut, aber nur für wenige Jahre, dann war der Boden ausgelaugt.

Buchweizenpfannkuchen nach Grundrezept zubereiten, beim Backen jedoch reichlich Speckstücke in die Pfanne geben. Auch ersetzt man bei der Teigzubereitung gern die Milch durch Tee.

Dazu isst man dann am „ostfriesischsten“ Heidelbeerkompott (was man zwischen Ems und Jade „Bickbeerenmus“ nennt)

 

Dieses Rezept finden Sie auf der Seite 221 "Aus Deutschlands Küchen"

ECHTE KÜCHEN-KLASSIKER

Die kulinarischen Traditionen Deutschlands in einem Band: überlieferte Rezepte mit kulturhistorischen Anmerkungen

 

Quer durch Deutschland von Schleswig-Holstein nach Bayern, vom Saarland bis nach Sachsen-Anhalt stellt Horst Scharfenberg, der Altmeister der deutschen Küchenliteratur, Originalrezepte aus allen Regionen Deutschlands vor, sorgfältig recherchiert aus alten Kochbüchern und handschriftlichen Notizen überlieferter Familientraditionen.

 

Jede Region hat ihre eigenen Gewohnheiten und Spezialitäten entwickelt: ob Thüringer Klöße, sächsischer Blechkuchen, Nürnberger Rostbratwürste, Obatzter, Braunbiersuppe, Schmorgurke, Hoppel-Poppel, Schlesisches Himmelreich, Schmant mit Glumse, Gänseschwarzsauer, Matjesfilet mit grünen Bohnen, Erbsen mit Snuten und Poten, Labskaus, Pfeffer-Potthast, Döbbekoche, Lewwerknepp, Pfitzauf und Spätzle.

 

Hier werden alle typischen Gerichte vorgestellt: von der Vorspeise über Beilagen und Hauptgerichte wie Fisch, Geflügel, Fleisch und Wild bis zu Backrezepten und Getränken. Untermalt mit alten Stichen und Abbildungen aus antiquarischen Kochbüchern und mit vielen Hintergrundinformationen über die Entstehung, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der landestypischen Spezialitäten.

 

Die Regionen:
Bayern – Hessen – Sachsen – Thüringen – Sachsen-Anhalt – Berlin und Brandenburg – Schlesien – Ostpreussen – Mecklenburg-Vorpommern – Schleswig-Holstein – Hansestädte – Niedersachsen – Westfalen – Rheinland mit der Mosel – Pfalz, Rheinhessen und Saarland – Baden – Württemberg – Rezepte aus ganz Deutschland

 


Aus Deutschlands Küchen
von Horst Scharfenberg
völlig überarb. + erweiterte Neuausg., 775 Seiten, mit 292 s/w-Illustrationen (aus alten Stichen), 145 x 215 mm, Hardcover mit  schwarz-rot-goldenem Lesebändchen
Für Deutschland: € [D] 34,–
Für Österreich: € [A]* 34,90
ISBN 978-3-7750-0415-2
Oktober 2004. WALTER HÄDECKE VERLAG, Weil der Stadt