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Meine neue Arbeitsstelle
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Verfasst am: 23. 11. 2011 [10:26]
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Claudia
Dabei seit: 24.08.2011 Beiträge: 8
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Eine sehr liebe Bekannte, mit der ich mich sehr gut verstehe, hat ihre Arbeitsstelle gewechselt. Als ich sie fragte, wie es denn so gehe, sandte sie mir diese Zeilen, die sie als 'Erfahrung' aufgeschrieben hatte:
"Als ich meine neue Stelle antrat, nahm ich mir vor, meinen neuen Kolleginnen und Kollegen mit großer Offenheit zu begegnen.
Doch die erste Woche war noch nicht vorbei, als mein Vorsatz gewaltig ins Wanken geriet. Ich war nicht einmal ansatzweise damit fertig geworden, meinen Arbeitsplatz einzurichten, und schon prasselten die Anfragen nur so auf mich hernieder. Das Telefon klingelte ununterbrochen, und ständig kamen Kollegen in mein Zimmer und baten um Auskünfte und Nachforschungen. Nach nur zwei Tagen war es soweit, dass ich jedesmal die Rückfrage stellte: "Bis wann benötigen Sie die Antwort?" Fast alles war natürlich sehr dringend.
Am vierten Tag hatte ich einiges außer Haus zu erledigen. Als ich am Nachmittag wieder in mein Büro kam, erkannte ich beim Blick auf das Display meines Telefons sofort, dass ein weiterer Kollege angerufen hatte. Mein erster Gedanke war: Will der etwa auch noch etwas von mir? Und der zweite: Vielleicht kann ich es ja vermeiden, ihm heute noch zu begegnen. So komme ich mit der Arbeit weiter, die schon auf meinem Schreibtisch liegt.
Mir kam aber das 'Wort des Lebens' in den Sinn: "Ich stehe vor der Tür und klopfe an." Das digitale Klopfzeichen meines Kollegen konnte ich nicht übergehen, das war mir jetzt klar. So ging ich zu seinem Büro und fragte, was ich für ihn tun könne. "Ich wollte Sie nur als neue Kollegin willkommen heißen, bevor Sie völlig in der Arbeit untergehen", war seine freundliche und etwas beschämende Antwort. Und da fühlte ich mich wirklich von meinen neuen Kollegen und Kolleginnen akzeptiert..." A.U.
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