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Gedanken an einen Toten!

Autor Nachricht
Verfasst am: 17. 11. 2010 [11:57]
Gelöschter Benutzer Ärgere mich das du gegangen bist,
Kein Zeichen war zu sehen.
So einfach aus dem Leben gehen,
Das konnte ich nicht verstehen.
Dich nie wieder so zusehen,
Obwohl schon viele Jahre her,
Fällt mir das allein sein,
Immer noch recht schwer.

Du warst der Mann an meiner Seit,
Ich fühlte dich in mir.
Mein Leben hast du mitgenommen,
Ich weiß,
Ich werd es nie mehr bekommen,
Ohne dieses ist es schwer,
Drum wünschte ich es mir so sehr,
Du kämst ganz einfach wieder her.

Stürme mussten wir überwinden,
Sie würden uns noch fester binden.
Ich glaubte an dich und wusste,
Wir würden sie überstehen.
Obwohl es kurze Zeit böse aussah,
Für dich!
Musste ich mich entscheiden
Und entschied mich für dich!

Im tiefsten Innern sehe ich dich,
Immer und immer wieder.
Ich bin nicht allein,
Das spüre ich.
Dein Geist muss in meiner Nähe sein,
Und das bilde ich mir nicht nur ein.
Fühlst du mich nicht?
Ich sage dir, ich fühle dich!

Du hattest versprochen,
Das ich vor dir gehen darf.
Du hast dein Versprechen gebrochen,
Das verzeih ich dir nie!
Durch dein weggehen,
Hast du mir sehr weh getan.
Was fange ich ohne dich an,
Hast du das vergessen Cherie!

Es war nicht deine Absicht zu gehen,
Heut erst kann ich es richtig verstehen.
Die Jahre die wir zusammen waren,
Hatten Tiefen und Höhen.
Wir konnten miteinander reden,
Und uns wunderbar verstehen.
Wollte dich nicht loslassen,
Du hast mich verlassen.

Nie waren wir getrennt,
Das ist, was mir so fehlt!
Es war nur eine kurze Zeit,
Doch immer waren wir bereit,
Ein Stück des Weges zu gehen.
Gemeinsam haben wir es geschafft,
Und das gab uns die Kraft,
Vieles zu überstehen!

Wenn du mich bei der Hand genommen,
In meine Augen sahst.
War sogar mein Verstand benommen,
Und mein Herz hat gerast.
Das war das schönste Liebespfand,
Was ich von dir erhielt.
Wie zwei Kinder waren wir,
Richtig schön verspielt.

Mit all deinen Manieren,
Konntest du verführen,
Und mich geschickt berühren!
Sie haben mir so gut getan,
Was fange ich nun mit dem Leben an?
Wenn ich traurig war,
Oder voller Lust,
Nie plagte mich irgend ein Frust!

Was würde ich geben,
Könnte ich einmal noch,
Dich in meinen Armen nehmen!
Dich spüren,
Deine Wärme fühlen,
Die mich fast verbrannt!
Nie zuvor,
Hatte ich dies Gefühl gekannt!

Dein Lachen war mir so vertraut,
Immer hat es mich aufgebaut.
Es kommt nie wieder!
Obwohl ich glaube,
Es sogar zu beschwören,
Dich kann ich hin und wieder hören.
Was bilde ich mir hier nur ein,
Das kann ja überhaupt nicht sein!

Es ist mein Herz was dich anspricht,
Dort bist du gefangen.
Von meinen Gedanken benommen,
Denk ich an dich!
Mit einer Sehnsucht die so brennt,
Das ich fast glühe und im innern Funken sprühe.
Die Gedanken drehen sich um dich,
Fühlst du das denn nicht?

Es ist nun mal so,
Das ich nicht lebe,
Vielmehr in meinen Gedanken schwebe.
Du hältst mich gefangen,
In einer Welt, die nicht `s ist für mich.
Ich bin am leben,
Hab alles gegeben,
In einer Welt, die nicht `s ist für dich.

Du passt hier nicht rein,
Bitte lass das sein!
Die Welt der Toten ist ruhig und stumm,
Drum rede nicht weiter,
Frag nicht warum!
Das Leben ist trist und leer ohne dich,
Warum kannst du mich nicht holen,
Oder willst du mich nicht?

Sag nicht, die Zeit sei noch nicht gekommen,
Meine Kräfte schwinden,
Mein Geist ist benommen.
Du hast mich getötet vor langer Zeit,
Nun nimm mich auch ganz noch,
Es wird höchste Zeit!
Damit ich endlich Ruhe hab,
Nimm mich mit, in dein Grab!

Ich schreie nach Leben und will doch nicht.
Ich gehe zu Grunde, ohne dich.
Du warst unfair gegen mich,
Doch ich bin nicht böse,
Ein wenig sauer auf dich!
Wie konntest du mich,
Ganz alleine nur lassen.
Warst du von allen guten Geistern verlassen!

Das schlimmste hast du mir angetan,
Du gingst einfach fort und ich?
Ich muss leben an diesem unwirklichen Ort.
Darum bitt ich dich,
Hol mich hier fort!
Es ist kein Leben was ich führe,
Wenn ich immer nur,
Dich dann spüre.

Es gab eine Zeit der Eifersucht.
Du durftest gehen und wo blieb ich?
Mich ließest du einfach hier im Stich.
Hast mir genommen das höchste Glück,
Ich bitte dich, komm wieder,
Lass mich nicht zurück.
Fangen wir geistig ganz neu an,
Schließlich bist du mein Ehemann!

Es wird nicht sein wie es früher mal war.
Besser, viel besser!
Sicher wären wir körperlich nicht,
Doch geistig uns sehr nah!
Und das für eine ganze Ewigkeit,
Sag, bist du dafür schon bereit?
Es könnte sicher himmlisch sein,
Lässt du mich in deine Welt herein.

Es gibt viele Menschen um mich herum,
Sie spielen sich auf,
Ich weiß nicht warum.
Jeder es gut meint, sagen Sie mir,
Brauchst du sie mal, ist keiner hier.
Mein Herz es blutet, siehst du das nicht?
Schlag mich doch Tod,
Ich will immer nur dich!

Mir bleibt keine Luft zum atmen mehr,
Komm doch endlich wieder her.
Kein Ende kann ich finden,
Mit meinem Schreiben hier.
Könnest du mich sehen und neben mir stehen,
Sofort würde ich, mit dir gehen!
Hab endlich Erbarmen in meiner Not,
Ich suche in dir, meinen Tod.

Diese Zeilen sind nur für dich,
Doch glaube ich: „Es gibt Menschen,
Die empfinden auch so wie ich!"
Für sie war mir der Sinn heute so,
Sicher nicht fröhlich,
Doch schäm ich mich nicht,
Und sage es so: „Es redet ein Herz das sprechen will,
Nie schwiegen seine Plagen still.“

So viel ich zu verschenken hab,
Mein Lieb trug ich betrübt zu Grab.
Es wird Zeit, deine Stelle zu ersetzen,
Will dich auf keinen Fall verletzen!
Anstatt einen Schritt auf den anderen zu tun,
Geh ich zurück,
Aus Angst, der nächste,
Könnte sich genau wie du, aus ruh` n.

Darum verstumme ich und schweige still,
Weil viele reden wollen, doch keiner Glauben will.
Es wird höchste Zeit dem Leben zu sagen,
Bleiben hier offen, noch einige Fragen?
Wenn dem so ist, dann, sage ich`s so:
“Hin und wieder wird man sogar im Leben froh.“
Drum sollte man einen Versuch noch wagen,
Und neue Hindernisse im Leben ertragen.

-Ende-

Alle Gedichte haben das © by Djadja G. Mc. Thalp
Es sind Auszüge aus meinem Buch," Das poetische Schlüsselloch".
 Veröffentlicht 2005 /. ISBN: 3 - 937034 - 99 - 4